Kreis Segeberg: Die Verbandsversammlung des WZV wird endlich erwachsen!

Veröffentlicht auf von Karl-Dieter Specht

Die Verbandsversammlung des WZV wird endlich erwachsen!

Früher war es so, was die Verbandsführung vorschlug, wurde ganz einfach von den Bürgermeistern durchgewunken . Die Zeiten scheinen sich geändert zu haben. Das ist gut so. Zu viel ist beim WZV in der letzten Zeit schief gelaufen.

Erinnert sei hier nur an nicht prüffähige Bilanzen, Fehlverhalten der Verbandsführung in der Unterschlagungsaffäre eines Mitarbeiters und zunehmende Distanz der Verbandsführung zu den Mitarbeitern. Die Hoffnung, dass sich in Zukunft etwas ändern wird, darf bezweifelt werden.

Zu bemängeln ist, dass bisher alle ausgelagerten Geschäftsfelder in Personalunion geführt werden. Dadurch entstehen Interessenkonflikte, die nur schwer aufzulösen sind. Zahlungsströme aus dem hoheitlichen Bereich können leicht in andere Geschäftsfelder fließen. Deshalb ist hier eine personelle verwaltungstechnische und räumliche Trennung dringend geboten.

Für die Erkenntnis, dass eine zusätzliche Entsorgungsfirma zu gründen sei, hat sich PwC mit 300.000 € bezahlen lassen. Ein stolzer Preis, wenn man bedenkt, dass der WZV das wesentlich billiger hätte haben können, wenn der WZV das Finanzamt intensiv mit eingebunden hätte. Die rechtlichen Fragestellungen wären dann vom Justiziar des Hauses zu lösen.

So hat man einen auf „dicke Hose gemacht“ und eine Gesellschaft an Land gezogen (PwC), die sich ihren Namen gut bezahlen lässt. Das soll Eindruck bei der Verbandsversammlung machen! Hat es das?

Die Spannungen innerhalb des WZV sind u.a. damit begründet, dass sich die Verbandsführung zunehmend extern beraten lässt Die Verbandsführung verlässt sich mehr auf die Berater, als auf eigene Mitarbeiter. Das führt zunehmend zu einer Eifelturmmentalität. Schon oft hat die Verbandsführung Besserung gelobt-bisher-jedoch vergebens!

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