Schleswig-Holstein: Die Wählerumfrage vor der Landtagswahl hat es in sich!

Veröffentlicht auf von Karl-Dieter Specht

Schleswig-Holstein: Die Wählerumfrage vor der Landtagswahl hat es in sich!

Gemäß der Wählerbefragung vom 19.10. 2016 (INSA) lag die CDU bei 26%.Zwei Monate später, also am 09.12. 2016 l (Infratest), legte die CDU um 8 % auf insgesamt 34 % zu. Die SPD hingegen verlor im gleichen Zeitraum 5 % und liegt jetzt bei 26 %

Ein Meinungsumschwung zu Gunsten der CDU, der sich gewaschen hat.

Was sind die Gründe?

An dem neuen Hoffungsträger der CDU, Danil Günther, kann es nicht liegen. Günther ist im Land kaum bekannt und rangiert in der Bekanntheitsscala mit an letzter Stelle. Auch die politische Arbeit der CDU im Parlament reißt keinen Wähler vom Hocker, Es ist die politische Großwetterlage, die sich mal wieder dreht.

Den Ängsten der Bürger, wie es mit den Flüchtlingen und mit der Integration weiter gehen soll, hat die SPD nichts entgegenzusetzen. Sie lässt die Bürger mit ihren Problemen, insbesondere in den Großstädten, alleine. Sie verharmlost die bestehenden und sich anbahnenden Probleme. Sie will einfach nicht sehen, dass sich weitere Prarallelgeschaften bilden, die eine Integration erschwert oder ganz unmöglich macht.

Hinzu kommt, dass einige SPD Politiker, wenn sie ein Amt bekleiden, sich für Vorträge fürstlich bezahlen lassen. Man kann sich also, wenn man Geld hat, Amtsträger der SPD mieten. Gerade der SPD, die ja gerne der Anwalt der kleinen Leute sein will, wird so eine Doppelzüngigkeit (Doppelmoral) vom Wähler nicht verziehen Das heiß natürlich nicht, dass es nur die SPD betrifft, auch andere Parteien scheinen davon betroffen zu sein, aber, und das ist das Entscheidende, die SPD trifft es besonders hart.

Diese Gemengelage zieht die Bundes-SPD nach unten. Auch das Verharren auf der doppelten Staatsbürgerschaft, die insbesondere für Deutschtürken angedacht ist, wird langsam zu Rohrkrepierer, angesichts der Entwicklung in der Türkei. Die lange Hand von Erdogan reicht bis nach Deutschland!

Die meisten der in Deutschland geborenen Kinder türkischer Herkunft sind Deutsche und wollen auch Deutsche bleiben Sie fühlen sich in unserem Land wohl. Warum dann die doppelte Staatsbürgerschaft, da diese eine weitere Integration in unsere Gesellschaft nur erschwert.

Flüchtlinge/Asylanten sind bei uns gerne willkommen. Sie haben sich unseren christlich-demokratischen Werten anzupassen und nicht umgekehrt. Hier ein klares Bekenntnis abzulegen, ist bei der SPD nicht zu erkennen. Das ist auch nicht verwunderlich, denn viele der Deutschtürken wählen rot oder grün. Bei immer knapper werdenden Mehrheitsverhältnissen ist das Buhlen um die Stimmen der Deutschtürken voll entbrannt.

Und da scheint es schick und erfolgreich zu sein, wenn man auf Multi-Kulti setzt. Auch diese Art zu leben scheint für die SPD ebenfalls zum Rohrkrepierer zu werden. Siegen um jeden Preis ist das Ziel. Auch wenn dadurch die demokratisch-deutsche Art zu leben langsam vor die Hunde geht.

Wenn sich die SPD nicht eindeutig zu einer Gesellschaft bekennt und danach auch handelt, die auch von der Mehrheit der Bürger getragen wird, dann wird sie mittelfristig den Status als Volkspartei verlieren.

Diese Großwetterlage färbt auch auf die Landes-SPD ab. Wie kann es sein, dass trotz der guten Werte des SPD-Ministerpräsiden. , Thorsten Albig, die Landes- SPD abgestraft wird? Daran trägt u.a. die Bundes-SPD auch eine gewisse Mitschuld.

Anders die Landes-CDU, die setzt zu einem Höhenflug an, obwohl ihr Spitzenkandidat, Danil Günther, im Land kaum bekannt ist. Landespolitisch ist das nicht zu erklären. Hier schlägt die Bundespolitik der CDU voll durch.

Teilweises Abstrafen der Flüchtlingspolitik der Kanzlerin, das Eintreten und das klare Bekenntnis für demokratisch/deutsche Werte, das schnelle Abschieben von abgelehnten Asylbewerbern u. das Ablehnen der doppelten Staatsbürgerschaft scheinen für einen Meinungsumschwung in der Bevölkerung gesorgt zu haben

Die Landes-CDU braucht also -ohne ihr eigenes Zutun- nur abzuwarten, was die Bundes-SPD für weitere „Böcke“ bis zur Landtagswahl schießt. Aber- bis zur Wahl sind es noch fünf Monate. Und da kann noch viel passieren!

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