Bad Segeberg:Campus Kalkberg- es darf geträumt werden–aber nur werden!

Veröffentlicht auf von Karl-Dieter Specht

Bad Segeberg:Campus Kalkberg- es darf geträumt werden–aber nur werden!

 

Was den Stadtvertretern so alles einfällt, wenn es um die Erschließung neuer Kostenträger geht. Da wollen die Stadtvertreter, allen voran Wolfgang Tödt, eine Nebenstelle der Uni Lübeck nach Bad Segeberg holen und zwar in den Levo-Park.

 

Eine durchaus schicke Idee, die, wenn sie denn umgesetzt würde, die Stadt Segeberg adelte. Selbst der Staatssekretär Fischer kann der Idee etwas Positives abgewinnen. Und der Bürgermeister? Er ist von der Idee ebenfalls begeistert.

 

Da stellt sich natürlich die Frage, welche weiteren Kosten kommen dann auf die Stadt zu? Zum Nulltarif wird es wohl diesen geistigen Adelsstand nicht geben.

 

Und da fängt das Problem erst an. Nach Angaben des Bürgermeisters werden, trotz angeblicher Sparmaßnahmen, die Schulden der Stadt Bad Segeberg in den nächsten Jahren weiter steigen. Ein Endes ist nicht in Sicht!

 

Anstatt sich der Träumerei hinzugeben, wäre es sinnvoll, dass jetzt noch vorhandene Geistesschmalz zur Reduzierung der Schulden einzusetzen. Aber da kommt nichts! Man will auf liebgewordene Besitzstände einfach nicht verzichten. Koste es, was es wolle! Man fährt, so ist zu vermuten, die Karre voll gegen den Baum. Man fühlt sich eben in bester Gesellschaft mit der Hansestadt Lübeck.

 

Oder hofft man auf eine Rettung durch das Land, wenn es um die Verteilung der Steuereinnahmen geht, indem man den ländlichen Gemeinden die Schlüsselzuweisungen kürzt?

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