Deutschland: Islamischer Staat in Deutschland – nur so eine Idee-oder die Zukunft?

Veröffentlicht auf von Karl-Dieter Specht

Deutschland: Islamischer Staat in Deutschland – nur so eine  Idee-oder die Zukunft?

Alljährlich veranstaltet das Islamische Zentrum in Hamburg Veranstaltungen, die sich mit Fragen der Religion befassen. Das Islamische Zentrum in Hamburg ist die Speerspitze der Schiiten in Deutschland. Die Auslegung des Islam erfolgt ganz im Sinn des Iran. Das Islamische Zentrum Hamburg wurde zeitweise vom Verfassungsschutz überwacht.

Das alles muss man wissen, wenn man die Aussagen der Islamwissenschaftler , die an der Veranstaltung teilnahmen, richtig einordnen will.

Rezza Ramezani, Leiter des Islamischen Zentrums Hamburg und auch Mitglied des Expertenrats (Madschlis -e-Chobregaan) in der Islamischen Republik Iran ,beklagt sich u.a. , dass der Islam falsch interpretiert werde.

Politische Parteien dürften sich- so seine Aussage- nicht in religiöse Angelegenheiten einmischen. Das ist Sache der Religionen und nicht des Staates. Unklar bleibt, welchen Islam Ramezani meint. Ist es der Islam, den der Staat Iran vertritt, oder welcher Islam ist gemeint?

Es ist festzustellen, dass der konservative Islam in Deutschland immer mehr Anhänger gewinnt. Dieser konservative (politische) Islam hat ein gestörtes Verhältnis zu unseren westlichen Werten und damit auch zum Grundgesetz. Die im Grundgesetz verankerte Religionsfreiheit kann nicht für den konservativen Islam gelten, der Teile des Grundgesetzes infrage stellt. Diese Abgrenzung des Islams in Bezug auf unsere westlichen Werte macht eine Integration in unsere Gesellschaft fast unmöglich.

Mehr noch- sie ist auch nicht gewünscht!

Farid Esack , ein Islamwissenschaftler aus Südafrika, der sich als Gegner der Apartheid einen großen Namen gemacht hat, forderte von den Muslimen in Deutschland nicht gebückt durchs Land zu gehen, sondern aufrecht und selbstbewusst ihre Interessen in Deutschland zu vertreten. Seine Ausführungen gipfelten in dem Satz:

„Die Idee eines islamischen Staates in Deutschland muss vertreten werden dürfen.“ Esack forderte von den Muslimen nicht die Integration in unsere Gesellschaft – nein – sie sollen sich für einen islamischen Staat in Deutschland stark machen.

Was für eine Aufforderung!

Der Theologe Abdel-Hakim Ourghi: „Auch in Deutschland müsse man sich fragen, welcher Islam sich hier etabliert habe. Denn die deutschen Dachverbände vertreten nach Auffassung Ourghis Interessen der Herkunftsländer und sind nicht dem deutschen Staat gegenüber loyal. Zuletzt hatten verschiedene Politiker und Islam-Experten davor gewarnt, dass in Moscheen des türkisch-islamischen Dachverbands Import Imame in den Dachverbänden deshalb die falschen Ansprechpartner für Politiker und Kirchen, sagt der Islamwissenschaftler im Deutschlandfunk. In unseren westlichen Gesellschaften hat die Etablierung eine aufgeklärten, modernen und humanistischen Islam erste Priorität:“

Dem ist nichts hinzuzufügen!

 

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