Bad Segeberg: Was wird aus dem Hallenbad?

Veröffentlicht auf von Karl-Dieter Specht

Bad Segeberg: Was wird aus dem Hallenbad?

Heiß geht es her in der Stadtvertretung von Bad Segeberg, wenn es um das Hallenbad geht. Alle im Stadtparlament vertretenden Parteien wollen es erhalten, jedoch jeder auf seine Weise. Die einen wollen, dass ein Neubau geprüft wird, die anderen bevorzugen eine Sanierung und der Bürgermeister will den Betrieb des Bades an ehrenamtliche Dritte abgeben.

So wünschenswert die Erhaltung des Hallenbades auch ist- wer wünscht sich das nicht? Der Haushalt der Stadt lässt das unter den jetzigen Umständen nicht zu. Und da liegt das Problem.

Der Haushalt der Stadt verträgt keine weiteren Belastungen mehr. Auch deshalb nicht, weil alle Verlustbringer der Stadt nicht angetastet werden. Es sind eben heilige Kühe. Als da sind: Noctalis ca.250.000 €, Bürgerbus ca.520.000, Hallenbad ca. 600.000 € usw. Insgesamt also ca. 1,37 Mill:€.

Wenn die Stadtvertreter schon alles beim alten belassen wollen, dann müssen sie den Bürgen auch sagen, wo sie das Geld hernehmen wollen. Der Kreditmarkt ist versperrt  und das ist gut so! Also kann das nur über Kürzungen von freiwilligen Leistungen der Stadt- oder durch (und) Steuererhöhungen gehen. Aber das den Bürgern zu sagen, fehlt ihnen der Mut! Einen anderen Weg wäre, die Verlustbringer zu eliminieren!

Hinzu kommt noch, dass nach Angaben der Stadt das Hallenbad nicht ausgelastet ist. Das gleiche Problem hat auch die Stadt Wahlstedt. Beide Hallenbäder sind Verlustbringer!

Warum, so fragt man sich, versucht man nicht mit der Stadt Wahlstedt zu einer gemeinsamen Lösung zu kommen. Das kann allerdings nicht heißen, dass alles so bleibt wie bisher(siehe Mittelzentrums-Holding (MZH)) Das Ziel muss ein gemeinsam betriebenes Bad sein.

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