Deutschland: Erleidet Merkel das gleiche Schicksal wie Kohl?

Veröffentlicht auf von Karl-Dieter Specht

Deutschland: Erleidet Merkel das gleiche Schicksal wie Kohl?

Ein Name genügt und die Post geht ab. Schulz vor Merkel. Was ist los in der Republik? Wie kann es sein, dass ein Außenseiter mit dem Prinzip Hoffnung, mehr ist von Schulz nicht zu erfahren, die Massen so begeistert?

Der Gefühlsmensch Schulz will mit Emotionen das Kanzleramt erobern, was Kanzlerin Merkel, die ewig Abwartende, nicht kann. Emotionen gegen kontrolliertes Abwarten/Entscheiden wird zum Schlüsselpunkt der kommenden Bundestagswahl. Die Bürger scheinen das ewige Abwarten und Aussitzen der Kanzlerin leid zu sein.

Ihre Flüchtlingspolitik wird von den meisten Wählern nicht geteilt. Sie nimmt das Empfinden der Mehrheit der Bevölkerung einfach nicht zur Kenntnis. Ihre Sicht der Dinge will sie dem Volk verordnen, als wäre sie das Ergebnis einer wissenschaftlichen Arbeit. Sie will eben alternativlos sein. Diskussionen sind nicht erwünscht!

Selbst der Bundespräsident hat eine offene Diskussion in der Gesellschaft angemahnt.

In diese verordnete Alternativlosigkeit stößt Schulz emotional. Vom Arbeitslosen/Trinker zum Kanzlerkandidat, das kommt an .Der Mann hat ein pralles Leben schon hinter sich. Er hat alle Höhen und Tiefen durch, die es nur geben kann. Kurzum: Er ist ein Mann des Volkes! Mehr noch: Er verzichtet auf Geld- Geld von der EU, welches ihm zusteht. Es sind immerhin 170.000€. Wann hat es schon mal sowas gegeben?

Selbst der scheidende Bundespräsident, ein gelernter Pfarrer, verzichtet nicht! Von Ex-Bundespräsident Wulff ganz zu schweigen. Selbst Affären in der SPD schaden ihm nicht. Bruder Martin scheint über Wasser gegen zu können.

Wann kommt der Fall? Kommt er überhaupt? Das wird der Wahlkampf zeigen! Man darf gespannt sein! Auch ist er ein Mann, der mit den berliner Eliten nichts zu tun hat.

Eben ein neues Gesicht. Dazu kommt, dass er eine Sprache spricht, die emotional gespickt ist und die der Bürger versteht. Wenn das alles noch durch ein substantielles Wahlprogramm unterfüttert wird, dann könnte eine Wechselstimmung unter den Wählern aufkommen. Merkel muss sich warm anziehen.

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