Deutschland: Wie viel Türkei verträgt Deutschland?

Veröffentlicht auf von Karl-Dieter Specht

Deutschland: Wie viel Türkei verträgt Deutschland?

Kaum zu glauben, der offizielle Vertreter eins (fast) totalitären Regimes geht in Deutschland auf Werbetour für Erdogans Alleinherrschaft in der Türkei. Während Regimekritiker in der Türkei ins Gefängnis kommen, kann Ministerpräsident Yildirim sich in Deutschland frei bewegen und die Parolen von Erdogan unters Volk bringen. Und das alles, so sieht es zumindest aus, mit Billigung aller Regierungsstellen.

Oberhausen ist sein Ziel. Hier will Yildrim zu seinen Landsleuten, den Türken, sprechen. Deutsche, türkische Abstammungen, die fest zu Deutschland und seinen Grundwerten sehen, sind nicht erwünscht. Sie passen nicht in das Konzept einer gelenkten Demokatie nach den Maßstäben von Erdogan.

Auch in Deutschland lebende Türken können über die Verfassungsreform abstimmen .Veranstalter ist der türkische Staat. D.d. die türkische Regierung wirbt für sich unter Ausschluss der Opposition in der Türkei. Ein undemokratischer Vorgang auf Staatskosten.

Wenn die Integrationsbeauftrage der Bundesregierung sagt:, „Mit ihrem massiven Werben auch hier in Deutschland für die umstrittene Verfassungsänderung legt es die türkische Regierung darauf an, die Gräben unter den hier lebenden türkischen Staatsbürgern zu vertiefen und das Verhältnis in unserer Gesellschaft insgesamt zu belasten.“

Dann fragt man sich natürlich, wie es zu dieser Situation überhaupt gekommen ist. Viele, der in Deutschland lebenden Türken, lassen sich nicht integrieren .Sie leben in ihrem Milieu, das unserer Wertegemeinschaft nicht entspricht und äußerst undemokratisch ist. Die von der Bundesregierung erlaubte doppelte Staatsbürgerschaft hat dieses Problem noch verschärft.

Und wie verhält sich Hannelore Kraft, die meistens um keine Antwort verlegen ist? Die lässt das Innenministerium sprechen: „Ministerpräsident Yildirim reist als Privatmann nach Oberhausen und hat die Arena gemietet.“ Was für ein Hohn!

Kraft kuscht vor den Türken, die ebenfalls in Deutschland wählen können, denn sie will in diesem Jahr wiedergewählt werden. Macht hat bei ihr eben einen höheren Stellenwert als Demokratie. Mit der doppelten Staatsbürgerschaft nimmt Erdogan einen direkten Einfluss auf die Politik in Deutschland. Die SPD/Grüne dienen dabei als Steigbügelhalter.

Auch die Bundesregierung hüllt sich in Schweigen und tut nichts! Dadurch wird sie indirekt zum Unterstützer von Erdogan! Wenn der türkische Ministerpräsident als Privatmann nach Oberhausen kommt, wie angekündigt, warum erklärt man Ihn nicht zur „ Persona non grata“( unerwünschte Person). Erdogan lässt grüßen!

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