Schleswig-Holstein: Ein leidenschaftlicher Albig nur, wenn es um Abschiebestopp geht?

Veröffentlicht auf von Karl-Dieter Specht

Schleswig-Holstein: Ein leidenschaftlicher Albig nur, wenn es um Abschiebestopp geht?

So kennt am ihn kaum, engagiert und leidenschaftlich kämpft Albig im Parlament gegen eine Abschiebung abgelehnter Asylbewerber nach Afghanistan. Dabei geht er auf Distanz zur Bundesregierung, insbesondere gegen seinen Genossen Gabriel, die Abschiebung des Bundes unterstützt. Selbst Bruder Martin hat es nicht auf seiner Seite. Da fragt mach sich natürlich, was treibt den Mann an? Sind es reine humanitäre Gründe?

Wo bleibt dann die gleiche Leidenschaft, wenn es um die Ärmsten der Armen in unserem Land geht? „Trotz sinkender Arbeitslosenzahlen bleibe das Armutsrisiko in den kreisfreien Städten Schleswig-Holsteins so hoch wie in einigen Regionen im Ruhrgebiet oder im Osten Deutschlands. Im Bereich der alten Kern-Region Kiel, Eckernförde, Rendsburg-Eckernförde, Neumünster und Plön liegt die Armutsquote demnach bei 16 Prozent. In Dithmarschen und Steinburg beträgt sie 16,7 Prozent und in Lübeck sowie dem Kreis Ostholstein sogar 17,2 Prozent.“

Seit Jahren regiert die SPD unser Land und seit Jahren steigt die Armut. Wo bleibt da die gleiche Leidenschaft?

Profilierungssucht scheint für Albig das Maß aller Dinge zu sein, denn er weiß genau wie farblos, blass und lustlos er bisher ist.  Da muss nachgeholfen werden!

Mit seinem Sonderweg kann Albig die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und den starken Mann markieren. Selbst das Fernsehen ist auf den Zug aufgesprungen und berichtet über den Alleingang von Albig bundesweit. Hauptsache - man ist vor den Wahlen in den Medien präsent! Hingegen mit Armutsbekämpfung kann man keine Schlagzeilen erreichen.

Nach Angaben des BMF ist die Hauptstadt Kabul, die Regionen Balkh, Herat, Bamiyan, Takhar, Samangan und Panjshir relativ sicher. Dahin können arbeitsfähige jüngere Männer ohne familiäre Bindungen abgeschoben werden, sofern keine besonderen individuellen Risiken bestehen, die bei Rückkehr eine deutlich erhöhte Existenzgefährdung darstellten.

Das reicht Albig nicht aus. Er bezieht sich nur auf Quellen, die seine Haltung unterstützen. Andere Quellen blendet er einfach aus.

Eine absolute Sicherheit gibt es nicht. Auch Deutschland befindet sich im Krieg mit dem IS. Das ist zwar kein klassischer Krieg, aber die Folgen können fast gleichwertig sein .Die Franzosen sind da schon ehrlicher.

Die konträre Haltung von Albig dringt ja auch nach Afghanistan und ermuntert Afghanen nach Deutschland zu kommen. Hier können sie Asyl beantragen mit der großen Hoffnung auf Anerkennung. Wenn sie dann in Deutschland sind, sollten sie sich bei Albig melden, der hilft ihnen dann schon weiter.

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