Schleswig-Holstein: Martin Schulz- der Hoffungsträger für Albig&Co.?

Veröffentlicht auf von Karl-Dieter Specht

 

Schleswig-Holstein: Martin Schulz- der Hoffungsträger für Albig&Co.?

Wie schlecht muss es um die SPD bestellt sein, wenn fast wöchentlich Bruder Martin durch Schleswig-Holstein tingelt, um für Albig&Co. die Kastanien aus dem Feuer zu holen. Das ist auch nötig, denn Albig & Co. dümpeln in den Umfragen um die 26% herum.

Was ist los mit der Nord-SPD, die einen Bruder Martin braucht, der gar nicht zur Wahl in Schleswig-Holstein ansteht. Sie fühlt sich angeblich zu schwach, um mit eigenen Leistungen zu punkten. Da kommt Bruder Martin, der Heilsbringer, gerade zur rechten Zeit. Wenn Leistungen nicht reichen, dann eben Emotionen.

Auf diesem Klavier der Emotionen ist Schulz Meister seines Faches. Das versteht er. Im Gegensatz zu Albig, der trocken und lustlos daherkommt. Selbst seine Aussage, dass abgelehnte Asylbewerber nach Einzelfallprüfung wieder nach Afghanistan abgeschoben werden müssen, scheint die SPD willenlos zu schlucken. Ist sie doch für einen strikten Abschiebstopp.

Selbst Stegner, der Rambo der SPD, wird handzahm, wenn Schulz sich äußert. Er frisst ihm praktisch aus der Hand. Hauptsache Bruder Marin ist bei uns. Allein die Nähe zu ihm tut uns schon gut. Da braucht es keine Programme.

Das wurde in Lübeck deutlich, als Bruder Martin von über 1.000 Personen wie ein neuer Messias begrüßt wurde. Mehr geht nicht! Es ist zu befürchten, dass, wenn das so weiter geht, die Wahl in Schleswig-Holstein durch Emotionen ( Bauchgefühl ) entschieden wird.

Und die CDU hat dem nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen. Günther, der Spitzenkandidat der CDU, kommt wie ein Pennäler daher ohne Charisma. Er hat keine Aura, die ihn umgibt.

Kurzum: Er ist einfach der kleine Junge von nebenan- eben einNobody!“ Und den soll man wählen? Ohne Emotionen wird es wohl nicht gehen, wenn man die Wahl gewinnen will. Und daran muss die CDU noch arbeiten. Merkel alleine wird wohl für den Sieg nicht reichen.

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