Segelschulschiff Goch Fock- die unendliche Geschichte!

Veröffentlicht auf von Karl-Dieter Specht

Segelschulschiff Goch Fock- die unendliche Geschichte!

75 Mill. € zur Wiederherstellung der Diensttauglichkeit des Segelschulschiffs der Marine mit offenem Ende sind ein schweres Pfund. Das lässt sich die Marine für die Ausbildung ihrer Offiziere kosten. Man will ja schließlich, dass die Offiziere eine traditionsgerechte Ausbildung auf einem Großsegler erhalten.

Romantik ist eben bei der Offiziersausbildung geil! Da fragt man nicht nach den Kosten. Watt mutt-dat mutt! Nun ist aber der Stolz der Marine kampfunfähig und dümpelt ein Jahr in der Werft herum. Und was tut die Marine? Sie chartert ein anders Schiff und zwar das Schwesterschiff der Gorch Fock der ersten Generation.

Die Mircea, der rumänische Großsegler, soll es sein. Über Geld redet man nicht, wenn Standesdünkel mit im Spiel ist. Standesdünkel in Verbindung mit Romantik ist eine Mischung, die rationales Denken außer Kraft setzt.

Und was sollen die Kadetten auf dem Schiff machen-nichts. Die Arbeit an Bord nimmt ihnen die rumänische Crew ab. Das Entern in die Masten ist ebenfalls untersagt. Kurzum: Sie dürfen nur in Begleitung an Deck gehen. Man will ja die Offiziersanwärter nicht überfordern.

Erfahrungen im Grenzbereich sind nicht erwünscht. Also jene Erfahrungen, die eine Crew ( Offiziersanwärter) erst zusammenschweißt, werden nicht vermittelt Was übrig bleibt ist eine Ausbildung light, die nichts mit Seefahrt zu tun hat.

Wann endlich greift der Bundesrechnungshof ein, um diese Scharlatanerie zu beenden.

 

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