Schleswig - Holstein: Erdogans verlängerter Arm reicht bis in die Schulen!

Veröffentlicht auf von Karl-Dieter Specht

Schleswig - Holstein: Erdogans verlängerter Arm reicht bis in die Schulen!

Die Regierung in Schleswig-Holstein ist mal wieder ahnungslos, wenn es um türkische Befindlichkeiten in den Schulen des Landes geht. Immer, wenn es um deutsch-türkische Probleme geht, verhält sich die Landesregierung sehr zugeknöpft- um nicht zu sagen desinteressiert. Desinteressiert deshalb, weil sie aufgrund eines zu erwartenden knappen Wahlergebnisses auf die Stimmen der Deutsch-Türken angewiesen ist. Denn sie sind mehrheitlich auf Erdogans Seite und würden ein anders Verhalten der Landesregierung, das gegen Erdogan gerichtet wäre, mit Stimmenentzug bestrafen.

Erst die Opposition hat das Fass politisch aufgemacht. Und das zu recht! Schon lange ist bekannt, dass „Erdogans Gefolgsleute“ nicht nur Türkisch an deutschen Schulen unterrichten; sie vermitteln auch den Schülern die Weltanschauung des Herrn Erdogan. Und diese Weltanschauung a la Erdogan hat nichts mit Integration zu tun.

Viele Pädagogen sehen das Wirken der Konsulatslehrer, die vom türkischen Staat entsandt werden, sehr kritisch und fordern eine Beendigung der Zusammenarbeit

Auch der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverband, Heinz-Peter Meidinger, hält die zunehmende türkische Einflussnahme im deutschen Schulsystem für ein ernstes Problem. Der Direktor eines bayerischen Gymnasiums fordert das Aus für den türkischen Konsulatsunterricht – und auch eine Beendigung der Zusammenarbeit mit Ditib.

Alles das muss der Landesregierung bekannt sein- und was tut sie? –Nichts! Selbst die Stadt Neumünster weiß noch nicht einmal, dass Konsulatslehrer an ihren Schulen unterrichten. Mehr an Desinteresse geht nicht.

Die Landesregierung muss dem Treiben der Konsulatslehrer an den Schulen in Schleswig-Holstein ein Ende setzen, wenn sie nicht Gefahr laufen will, dass die Integration auch in der dritten und vierten Generation scheitert und sich dadurch eine Paralellgesellschaft im Land weiter verfestigt. Der Landesregierung scheint ihre Machterhaltung wichtiger zu sein, als die Interessen des Landes in diesem Fall zu vertreten.

Weiter ist es notwendig, dass die doppelte Staatsbürgerschaft wieder abgeschafft wird, denn sie hat dafür gesorgt und sorgt dafür, dass die Deutsch-Türken, die mehrheitlich auf Seiten Erdogans stehen, mit Ihrer Wahlentscheidung die Politik in Deutschland im Sinne von Erdogan beeinflussen. Das kann und darf nicht sein!

 

 

 

 

 

 

Kommentiere diesen Post