Deutschland: Rundfunkbeiträge sollen wieder steigen!

Veröffentlicht auf von Karl-Dieter Specht

 

Deutschland: Rundfunkbeiträge sollen wieder steigen!

 

Seit 3013 gibt es den sogenannten Rundfunkbeitrag, der den öffentlich- rechtlichen Rundfunkanstalten mehr Geld in die Kassen spült. Wer nun meint, mit dieser Erhöhung wäre nun endlich Ruhe an der Beitragsfront, der sieht sich getäuscht.

Die Gier nach mehr Geld ist bei den öffentlich- rechtlichen Rundfunkanstalten nach wie vor ungebrochen Sie wollen ab 2021 wieder mehr Geld. Aus zuverlässiger Quelle ist zu erfahren, dass der Rundfunkbeitrag von zurzeit 17,50 €/monatlich auf dann über 19€ steigen soll. Ein Ende dieser Aufwärtsspirale ist nicht abzusehen.

Die Aufgabe der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten sollte sein, die Grundversorgung der Bevölkerung in den Bereichen Politik/Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft in objektiver Weise sicherzustellen. Aber sie wollen mehr! Sie wollen die demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Gesellschaft sicherstellten.

Das bedeutet, dass die Rundfunkanstalten selbst bestimmen, was die Gesellschaft will und was die Gesellschaft braucht. Quasi ein Persilschein für die ungehemmte Ausdehnung ihres Programmangebots zu Lasten der Beitragszahler, die das ja alles bezahlen müssen. Der wird erst gar nicht gefragt!

Im Ringen um die höchsten Einschaltquoten steigen die Herstellungskosten vieler Sendungen ins Unermessliche. Das alles hat mit einer Grundversorgung nichts mehr zu tun. Das ist purer Kampf um Markanteile auf Kosten der Allgemeinheit. Oft ist zu hören, dass, um gutes Personal zu bekommen, diese Kosten sehr hoch sind. Das kann man anhand der Intendanten-Vergütung nur bestätigen.

Der Intendant des NDR, Herr Lutz Marmor, bekommt für seine Tätigkeit 286.000 €jährlich (2009) Hinzu kommen nochmals 27.000 € Nebenverdienst für seine Tätigkeiten bei Banken und Versicherungen. Also für Tätigkeiten, die seiner Stellung geschuldet sind und nicht seiner Person. Und das alles ohne wirtschaftliches Risiko, denn die öffentlichen Rundfunkanstalten können nicht pleitegehen. Marmor zählt zu den 1 % reichen Deutschen - also zur finanziellen Oberschicht! - Ohne auf Vollkasko verzichten zu müssen!.Eben ein Traumjob!

Diesen Ausgabenwahnsinn und der damit verbundenen wundersamen Vermehrung von Angeboten kann man nur bremsen, indem man die Grundversorgung neu definiert, auf die der Bürger ein Anrecht hat.

Alle über diese Grundversorgung hinausgehenden Beiträge müssen für den Bürger kostenpflichtig werden. Der Bürger kann dann selbst entscheiden, was er sehen oder hören will Die Rundfunkanstalten müssen also den Bürgern unterschiedliche Versorgungsangebote machen.

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