Schleswig-Holstein: Die Verliererin der Wahl (SPD) machen einfach so weiter.

Veröffentlicht auf von Karl-Dieter Specht

 

Schleswig-Holstein: Die Verliererin der Wahl (SPD) machen einfach so weiter.

Wer gedacht hatte, dass die Verliererin der Wahl personelle Konsequenzen aus dem Wahldebakel ziehen würde, sah sich getäuscht. Die Führungsriege der SPD fühlt sich vom Wähler nicht verstanden. Der Wähler hat ganz einfach aufs falsche Pferd gesetzt. Dass das so gekommen ist liegt nicht an den Personen-nein- es liegt am Wähler, der einfach nicht verstehen will wie gut es die Genossen mit ihm meinen.

Diese „Selbsterhöhung“ hat nun auch dazu geführt, dass Rambo Stegner wieder zum Fraktionsversitzenden gewählt wurde. Ein Mann, der beim Volk nicht beliebt ist, will unter allen Umständen weitermachen.

Ein Mann, der spaltet und nicht zusammenfügt!

Ein Mann, der starke Aussagen macht und nicht liefert!

Ein Mann, der für schlechte Wahlergebnisse steht wie kein anderer!

Ein Mann, der außer seinem Ego nichts Weiteres im Sinn hat. Die SPD ist für ihn nur Mittel zum Zweck!

Aussage zu Stegner:“ Er hat zwar viele Funktionäre, aber nicht die Partei hinter sich. Wer damals hoffte, Stegner werde den Fraktions- und Parteivorsitz abgeben, wurde enttäuscht. „ Stegner gibt nie auf“, sagt ein Sozialdemokrat am Samstagabend in Husum. „Das Wort kennt der gar nicht.“ (Quelle FR)

So ist zu befürchten- nein- ich bin mir sicher, dass Stegner durch die Hintertür wieder an die Macht kommen will. Dass das nicht unrealistisch ist, zeigt das Verhalten des Siegers.

Günther (CDU) lässt keine Gelegenheit aus, um sich als Wahlsieger zu empfehlen. Gebetsmühlenartig betont er den Führungsanspruch der CDU. Ein möglicher Koalitionsvertrag muss die Handschrift der CDU tragen. Alles Selbstverständlichkeiten, die der Lage entsprechen, aber nicht immer betont werden müssen. Damit schafft man sich keine Freunde.

Trotz dieses Wahlsieges ist die CDU machtlos. Sie ist auf Koalitionspartner angewiesen. Ohne sie läuft nichts. In dieser Lage immer den Sieger zu spielen, kommt nicht gut an. Wenn das Gebalzte von Günther so weiter geht, kann es sein, dass die CDU sich zwischen allen Stühlen setzt.

 

 

 

 

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