Schleswig-Holstein: Ein unwürdiger Abgang!

Veröffentlicht auf von Karl-Dieter Specht

Schleswig-Holstein: Ein unwürdiger Abgang!

Von seinem Sieg überzeugt - unter 35 % für die SPD- besser gesagt für Albig,- macht er es nicht, er ist nur Siegen gewöhnt – und dann der Absturz.

Besser kann man die Fehleinschätzung, eines nach der Wahl auf Abruf befindlichen Ministerpräsidenten nicht beschreiben. Mehr noch: Nach dem Debakel schien Albig noch zu glauben, als Ministerpräsident in einer anderen Koalition weitermachen zu können. Welch eine Fehleinschätzung! Nach einer quälenden Zeit der Selbstprüfung, die unwürdige Züge beinhaltete, wenn man Rambo Stegner mit einbezieht, dann der Rücktritt.

Anstatt sich öffentlich im Fernsehen zu erklären, gab es nur Schriftliches von Albig Albig, der genüsslich sein neues Privatleben öffentlich ausbreitete, taucht plötzlich ab, wenn es um seinen Abgang geht.

Dass Albig alleine an diesem Debakel schuld ist, glaubt keiner. Zu stark ist und war die Stellung von Rambo Stegner. Der nach der Wahl sagte: „Wir gewinnen zusammen und wir verlieren zusammen.“ Mit einem Unterschied: Wir verlieren zwar zusammen, aber ich -Stegner -springe dabei nicht über die Klinge. Aus der Niederlage mache ich für mich noch einen Sieg.

Die nächste Fehleinschätzung (Überheblichkeit) eines Mannes, der in seiner eigenen Ego-Welt lebt. Merkt er denn nicht, dass er mit der unbeliebteste Politiker im Land überhaupt ist?

Wann endlich begreift die Partei, dass mit Stegner keine Wahlen zu gewinnen sind. Er selbst wird zu dieser Einsicht wohl nie kommen. Da muss die Partei schon handeln! °

 

 

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