Schleswig-Holstein: Klarer Sieg der CDU – aber mit wem?

Veröffentlicht auf von Karl-Dieter Specht

Schleswig-Holstein: Klarer Sieg der CDU – aber mit wem?

Die Arroganz der Macht hat die Beliebtheitswerte von Albig stark sinken lassen, die letztlich zu seiner Abwahl geführt haben. Hinzu kam (kommt), dass Albig sich als präsidiales Aushängeschild des Landes sah und die Kärrnerarbeit Rambo Stegner überließ. Das kam bei den Wählern nicht gut an.

Anstatt aus dieser Wahlniederlage Konsequenzen zu ziehen, was eigentlich erforderlich wäre, wenn Charakter mit im Spiel wäre, wartet man in der SPD ab. Ein altes Sprichwort sagt: „Macht verdirbt den Charakter. „ Auf was wartet denn die SPD? Auf den Erhalt ihrer Macht? Aber mit wem? Knickt die FDP ein, was nicht untypisch für die FDP wäre? Wenn ja-für was?

Auf der anderen Seite der haushohe Gewinner, die CDU. Gewinnen alleine genügt nicht, um regieren zu können. Sie muss koalieren. Sie ist nach allen Seiten offen- nicht für die AfD.

Aber mit wem? Was ist für die CDU der Preis, um an die Macht zu kommen? Das hat Günther schon klar formuliert- "er will an die Macht!"Um jeden Preis?

Die Aussage der CDU- „in einer Koalition wird man die Grünen schon zähmen“- kam bei den Grünen nicht gut an.

Was wird mit den Wahlversprechen der CDU? Umwandlung des Schulsystems, mehr Geld für die Sicherheit- gleich mehr Polizei, mehr Geld für den Straßenbau, mehr Geld für Bildung, mehr Geld für Landesbetriebe, eine andere Asylpolitik u.u.u.  Wo will sie das Geld hernehmen? Der Landeshaushalt ist schon jetzt auf Kante genäht! Wo will sie sparen? Was sagt sie zu den Bedenken des Landesrechnungshofes?

Jetzt muss Günther Farbe bekennen. Schnacken alleine genügt nicht mehr. Günther muss handeln. Günther muss liefern! An seinen Taten wird man ihn messen!

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