Merkel – wir schaffen das – Aber wie? - Das sagte Merkel nicht!

Veröffentlicht auf von Karl-Dieter Specht

Merkel – wir schaffen das! – Aber wie? - Das sagte Merkel nicht!

Eigentlich wollte Merkel erst nach der Sommerpause die Bundespressekonferenz abhalten. Nun hielt sie diese am Donnerstag dieser Woche ab. Der Grund: Die Bürger des Landes sind stark verunsichert, wie es angesichts der islamischen Bedrohung in Deutschland weitergehen soll? Wer nun geglaubt hat, Merkel würde mit einem in sich geschlossenen Konzept auf diese Bedrohung eine Antwort finden, der wurde enttäuscht. Außer bekannten Parolen, die gebetsmühlenartig wiederholt werden, war nichts substantielles zu erfahren. Sie reagiert nur und läuft der Entwicklung immer hinterher mit dem altbekannten Slogan: „Wir schaffen das!“ Aber wie? Das sagte sie nicht!

Ihrer Mentalität gehorchend wartet sie erst einmal ab, was weiterhin passiert. Sie will – wie so oft- das Problem einfach aussitzen. Damit hatte sie ja bisher oft Erfolg. Ob es dieses Mal klappt wird die Zukunft entscheiden und die lässt sich nicht einfach aussitzen. Dazu sind die auf uns zukommenden Probleme zu groß. Die große Anzahl junger Muslime, die aus einem Kulturkreis stammen, der die westlichen Werte ablehnt, ja sogar bekämpft, kommen für sie in eine völlig fremde Welt.

Die große Mehrheit der Flüchtlinge sind nämlich nicht Ärzte und Diplomingenieure, ein Fünftel der Afghanen sind Analphabeten, meinte kürzlich der deutsche Innenminister. Und wie schafft man es in Mitteleuropa eigentlich, diese Leute kulturell zu integrieren? Sie kommen aus Ländern mit gewaltiger Korruption, Gewalt, Kriminalität und toleranzresistenter Religion.

Bei uns treffen sie auf einen Islam, der sich immer mehr konservativ ausrichtet und damit nicht integrierbar ist und unseren Wertekanon ablehnt. Parallelgesellschaften mit zum Teil eigener Gerichtsbarkeit sprechen hier eine deutliche Sprache.

Hinzu kommt das Werben des IS. In dieser Gemengelage müssen sich die neu angereisten Muslime orientieren. Dass dabei junge Muslime sich leicht radikalisieren lassen – wen wundert es? Zumal, wenn die Integration zu scheitern droht.

Hinzu kommt, dass die lange Hand Erdogans bis nach Deutschland reicht. Sein Motto: Die Türken, die in Deutschland leben, sollen Türken bleiben und nicht Deutsche werden.

Also ein Staat im Staate ! Erdogan fördert mit seinem Einfluss das Entstehen von Parallelgesellschaften. Mehr noch: Die Imame, die in Deutschland predigen, werden in der Türkei ausgebildet, sie werden von der Türkei bezahlt und die Türkei schreibt ihnen die Predigten vor.

Dass nur auf „Türkisch“ gepredigt wird, versteht sich von selbst. Erdogan kann also in Deutschland machen was er will. Und der Staat? Er schaut diesem Treiben nur zu. Es fehlen klare Leitplanken, in denen sich die Muslime bewegen müssen. Dazu gehört:

Dass der konservative Islam in Deutschland keinen Platz hat.

Dass ein fremdbestimmter Islam – wie durch die Türkei- in Deutschland nicht zulässig ist.

Dass in den Moscheen nur in „Deutsch“ gepredigt wird.

Dass die Imame nur in Deutschland auszubilden sind.

Dass das Entstehen von Parallelgesellschaften vom Staat nicht geduldet wird.

Auf alle diese drängenden Probleme hat die Kanzlerin keine Antwort.

Mehr noch: Sie schweigt!

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