USA-Wahlen - 2. Brexit !
USA-Wahlen - 2. Brexit !
Verwundert rieben sich heute Morgen viele Bürger die Augen, als sie erfuhren, dass der nächste Präsident der USA Donald Trump heißt. Entgegen allen Umfragen hat Trump die Wahl gewonnen. Mit dieser Wahl ist das Bilderbuch-Amerika, wie es uns von den Medien und der Politik immer wieder geschildert wurde, wie ein Kartenhaus zusammengebrochen. Es gibt dieses Amerika nur punktuell!
Viele Staaten der USA und Regionen sind vom wirtschaftlichen Erfolg abgekoppelt worden. Die Masse der Industrie-Arbeitsplätze sind nach Mexiko und China verlagert worden. Die Mittelschicht ist am Aussterben. Die Gewalt zwischen den Rassen nimmt zu und nicht ab, trotz eines farbigen Präsidenten. Allein in den Großstädten der USA werden jährlich zirka 2.500 Menschen getötet, das macht angst
Die Kluft zwischen reich und arm wird immer größer. Die Reichen schotten sich mit Zäunen und Wachposten von dem Rest der Gesellschaft ab. Mehr noch: Sie kaufen sich schon mal für den Fall der Fälle sichere Rückzugsdomizile in Kanada, Neuseeland und Australien.
In dieser Mischung von Armut, Verzweiflung und Desillusion ist Donald Trump mit Versprechungen gestoßen, die er nicht halten kann und die er nicht halten wird. Dass die Menschen ihm trotzdem nachlaufen liegt an ihrer ausweglosen Situation. Sie geben die Schuld an ihrer Lage dem „Washington Establishment“, das nur für sich sorgt, was zum Teil ja auch stimmt. Sie sind der Meinung, dass es einfach nicht mehr schlimmer kommen kann – nur noch besser!
Jetzt muss Trump liefern!
Auch in England ist die Kluft zwischen arm und reich größer geworden Die urbanen Gebiete waren und sind die Gewinner der Globalisierung und die ländlichen Gebiete hat man einfach vergessen. Es gibt einfach zu viele Verlierer der Globalsierung.
Das wirkt sich natürlich auf das Wahlverhalten der Bürger aus. Man kann es denen nicht verdenken, denen das Wasser bis zum Hals steht, dass sie dann den letzten Strohhalm ergreifen. Auch wenn dieser Strohhalm illusionär ist Es liegt an der Politik dieses Ungleichgewicht zu beheben, sonst werden wir uns in Deutschland auch noch wundern-.