Bad Segberg : Endlich in der Realität angekommen
So sehe ich das
Stadt Bad Segeberg : Endlich in der Realität angekommen
Mit dem Kauf des historischen Bahnhofs durch die Stadt vor rund einem Jahr ging die Debatte über die Nutzung des Gebäudes erst so richtig los. Von der Unterbringung der Segeberger Tafel bis hin zur Einrichtung eines Jugendtreffs, ja, sogar von einer Neuordnung des gesamten Ensemble war die Rede und dann das: In einer hitzigen Debatte der Stadtvertreter wurde nach langem Ringen mit den Stimmen der CDU, der FDP , der Freien Wählergemeinschaft und der Grünen der Verkauf des alten Bahnhofs dingfest gemacht ohne auch nur den Investor zu kennen. Denn dieser wurde vom Bürgermeister Hans-Joachim Hampel wissentlich verschwiegen. Im Nachhinein wissen wir es und das zu Recht! Keine Geringeren als die Herren Dr. Gunnar George und Günter Loose von Möbel Kraft haben das Anwesen- natürlich ganz privat - gekauft. Formaljuristisch ist die Betonung auf privat korrekt. Aber wer will es den Bürgen verdenken, wenn in diesem Zusammenhang die Blicke der Bürger auch auf Möbel-Kraft gerichtet sind. Und das ist gut so! Durch umfangreiche Investitionen hat sich das Möbelhaus für den Standort in Bad Segeberg entschieden. Und nun engagieren sich finanziell zwei leitende Mitarbeiter des Hauses -allerdings privat -ebenfalls in Bad Segeberg. Eine Entscheidung, die nicht nur zu begrüßen ist, sondern auch für die Zukunft einiges erhoffen lässt. Dabei ist es jetzt besonders wichtig, dass die gesamte Stadtvertretung, einschließlich der Verwaltung, die Investoren - und nicht nur diese!- bei der Realisierung ihrer Pläne voll unterstützt. Nur wenn ein Klima des Vertrauens und des Verlasses zwischen Stadt und Investoren entsteht, ergeben sich zukunftsfähige Entwicklungen für die Stadt fast wie von selbst. Zu diesem „Geschäft“ kann man dem Bürgermeister nur gratulieren. Endlich ist die Stadt in der Realität angekommen. Die SPD- so scheint es – braucht noch ein wenig Zeit.