Kreis Segeberg - ist Landrat Schröder Papst?

Veröffentlicht auf von Karl-Dieter Specht

Ist Landrat Schröder Papst?

Der Kreis Segeberg nimmt die Flüchtlingskrise zum Anlass den Städten und Gemeinden noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen. Um gleich 3 Prozent soll die Kreisumlage steigen. Dabei weiß der Kreis ganz genau, dass vielen Städten und Gemeinden das Wasser, was die finanzielle Situation angeht, bis zum Hals steht. Hinzu kommen noch die Flüchtlinge, die der Kreis den Städten/ Gemeinden einfach zuordnet. Nach dem Motte. „Seht zu wie ihr damit klar kommt.“ Man könnte auch sagen.“ Die Letzten beißen die Hunde.“ Das alles vor dem Hintergrund der zweithöchsten Kreisumlage in Schleswig-Holstein und mit der geringsten Verschuldung aller Kreise, die in 2013 bei 85€ je Einwohner lag. Die Stadt Bad Segeberg hat da immerhin eine Verschuldung von ca. 3.000€ je Einwohner zu bieten. Dieser Vergleich macht deutlich, dass das Finanzprobleme nicht beim Kreis liegen, sondern bei den Städten und Gemeinden des Kreises.

Man darf und sollte auch die Probleme des Kreises nicht ausblenden, die ja in Zukunft durch die Eingliederung der Flüchtlinge in die Gesellschaft nicht weniger werden. Eine Aufgabe, die nur gemeinsam mit erheblichen finanziellen Mitteln gelöst werden kann. Vorausschauend auf diese Aufgabe ist es nicht mehr zeitgemäß, dass sich unser Landrat in einem Oberklasse-PKW der Premium-Marke durch den Kreis chauffieren lässt. Kann unser Landrat nicht selbst das Steuer in die Hand nehmen? Ist seine Position in der Gesellschaft so herausgehoben, dass er auf gewisse Privilegien nicht verzichten kann. Er ist doch einer von uns – oder? Schließlich sind es unsere Steuergelder, die so sinnlos verbraten werden. Darüber sollte unser Landrat mal nachdenken. Ganz anders der ehemalige regierender Bürgermeister von Bremen, Hennig Scherf. Der hat auf alle Statussymbole verzichtet. Auch der neue Papst kommt ganz einfach daher. Eine Premium-Karosse braucht er nicht. Wozu auch? Eine neue Zeit der Bescheidenheit ist angebrochen. Hoffentlich lassen sich unser Landrat und unser Kreispräsident von dieser neuen Zeit anstecken. Zu wünschen wäre es.

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