Die EU ist tot– es lebe Europa!

Veröffentlicht auf von Karl-Dieter Specht

Die EU ist tot– es lebe Europa!

Was viele nicht wahrhaben wollen, die EU der Nationalstaaten ist tot ! Der Egoismus der Nationalstaaten lähmt die EU. Sie ist nicht mehr fähig, die Probleme der Bürger zu lösen. Die Einigung der Nationalstaaten auf den kleinsten Nenner bedeutet oft Stillstand. Selbst gemeinsame Beschlüsse werden einfach von den Nationalstaaten, wenn es nicht in ihr Konzept passt, nicht umgesetzt. Viele Bürger fühlen sich abgehängt und können mit der EU nichts anfangen. Der Austritt von „rule of great britain“ aus der EU hat deutlich gezeigt, dass die bisherigen elitären Denkmodelle eines gemeinsamen Europas von den Nationalstaaten gegen die Wand gefahren wurden. Läuft es in den einzelnen Nationalstaaten nicht, dann werden zum Teil hausgemachte Probleme auf Brüssel geschoben. Jeder Nationalstaat sucht nur seine Vorteile. Von einem gemeinsamen Handeln ist die Gemeinschaft weiter entfernter denn je. Dringende Probleme der Bürger werden einfach nicht angepackt oder man blockiert sich gegenseitig.

  • Wie sozial soll Europa sein?
  • Wie sieht es mit einer einheitlichen Steuerpolitik aus?
  • Wie sieht es mit einer gemeinsamen Finanzpolitik aus?
  • Wie soll das Europa der Zukunft aussehen?
  • Wie sieht es mit einer einheitlichen Sozialpolitik aus?

Auf all diese Fragen gibt es keine einheitliche Antwort. Jeder Nationalstaat versteht unter Europa etwas ganz anderes. Die Nationalstaaten sind drauf und dran, die europäische Idee kaputt zu regieren! Die Unfähigkeit der Nationalstaaten, gemeinsam Probleme zu lösen,ruft die Nationalisten auf den Plan, die schon jetzt ihre Messer wetzen.

Das kann die Stunde der Bürger von Europa sein! Wir brauchen kein Europa der Eliten! Was wir brauchen ist ein Europa der Bürger. Deshalb ist es notwendig, die Bürger von Europa, also den Souverän, entscheiden zu lassen, welches Europa er will.

Werbung
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post