Islam: Der Staat muss handeln!

Veröffentlicht auf von Karl-Dieter Specht

Islam: Der Staat muss handeln!

Die Großrazzia des Staates gegen Salafisten in Deutschland hat für großes Aufsehen gesorgt. Vollmundig sprachen die Politiker von einem wehrhaften Staat, der eine Untergrabung unserer Rechtsordnung durch Salafisten nicht zulässt. So weit-so gut!

Gleichzeitig betonen die gleichen Politiker, dass die Verteilung des Korans in der Öffentlichkeit und damit ein Werben für den Islam durch das Grundgesetz geschützt sind.

Gerade die Auslegung des Korans ist das Problem (Scharia).

Keiner der Politiker beantwortet die Frage, welcher Islam durch das Grundgesetz geschützt ist. Dabei wird es immer mehr zur Gewissheit, dass sich eine konservative Auslegung des Islams in Deutschland durchsetzt. Dieser konservative Islam stellt die“ Göttlichen Gesetze“ im Koran über alles. D.d. das Grundgesetz ist für konservative Muslime zweite Wahl.

Dazu Anwar Abd al- Salam al-Kobti:“Kobti bemängelt die fehlende Bereitschaft vieler islamischer Verbände, ihre Lehren an die Situation der Muslime in Europa anzupassen. In diesem Zusammenhang kritisierte er auch Vereine, deren Selbstverständnis sich vor allem aus ihrer arabischen oder türkischen Herkunft ableite. Anstatt sich als türkische oder arabische Deutsche zu begreifen, sollten sich die Muslime endlich als muslimische Deutsche definieren“

Auch die Islamkonferenz wird immer konservativer.

Mansour: „Die Entwicklung der letzten drei Jahren gefällt mir nicht. Alle muslimischen Einzelpersonen sind ausgeladen worden. Geblieben sind fast nur reaktionäre, konservative Verbände, die über ihre Themen reden und andere nicht zulassen. Salafismus, die Radikalisierung von Jugendlichen, Frauenrechte – alles, was problembelastet ist, wird vermieden. Wer beispielsweise die in muslimischen Familien verbreitete Angstpädagogik kritisiert oder dass den Texten blind gefolgt wird, ohne sie in ihren historischen und lokalen Kontext zu stellen, wird als islamophob diffamiert und mundtot gemacht. Als ich noch dabei war, haben wir zum Beispiel darüber diskutiert, ob man den Begriff Islamismus überhaupt verwenden darf, statt etwas dagegen zu tun.“

Diese Erkenntnisse sind das Ergebnis einer Entwicklung, die für unsere westlichen Werte zur Gefahr werden kann, da eine Integration der Muslime unter diesen Voraussetzungen kaum möglich ist. Mehr noch: Diese islamische Gemengelage spuckt immer wieder Salafisten und Terroristen aus. Auch das vor dem Hintergrund der hundertausenden Muslime, die zu uns gekommen sind. Der Staat muss handeln!

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