Stadt Bad Segeberg

Veröffentlicht auf von Karl-Dieter Specht

Möbel Kraft - Diskussion um die Anbindung eines Elektro-Marktes
So sehe ich das:

Man kann es beklagen, Gutachten hin oder her, die Entscheidung des Möbelhauses Kraft ist gefallen. Sie wollen zur Stärkung ihrer Markposition in Bad Segeberg einen Elektro-Markt ( welchen Markt auch immer ) mit ansiedeln. Untersuchungen über das Käuferverhalten vom Bürgern haben eindeutig ergeben, dass eine gezielte Verbreiterung der Einkaufspalette durch Ansiedlung nicht sich gegenseitig konkurrierender Unternehmen allen daran beteiligten Unternehmen nützt (Einkaufszentren). Ein am Mart operierendes Unternehmen in der Größe von Möbel-Kraft  muss sich diesen Gesetzmäßigkeiten stellen, will es nicht eines Tages von der Bildfläche verschwinden. Das alte Beispiel des“ Falles Kraft“ ist bezeichnend für eine solche Entwicklung. Die Infrastruktur zur  Erweiterung ist fast vorhanden und wird sich durch den Bau der A 20 noch verbessern.

Diesem Ansinnen von Möbel-Kraft steht nun ein Konglomerat  unverbundener Immobilienbesitzer und Einzelhandelsgeschäften der Innenstadt gegenüber, die dem Strukturwandel ungeplant gegenüberstehen. Die Infrastruktur der Innenstadt ist nicht befriedigend. Im Gegenteil: Einige Ortspolitiker wollen sogar das Parkhaus abreißen!

 Was ist zu tun?

Zunächst einmal ist mit dem Investor zu erörtern, ob sich der neu geplante Fachmarkt unter Einbindung der  gewachsenen Strukturen  der Innenstadt zu einem integrierten Center erweitern lässt (vielleicht laufen ja schon Gespräche?). Das bedeutet, dass Werbemaßnahmen und Aktionen aufeinander abgestimmt werden müssen. Der Hinweis von Frau Langethal,  auf dem Kraft-Gelände Werbemaßnahmen durchzuführen, reißt keinen Kraft-Besucher vom Hocker. Die Besucher fahren nicht nach Bad Segeberg – sondern zu Möbel-Kraft!  Dieser  Tatsache muss man Rechnung tragen. Das bedeutet, dass erst einmal  unter Mitwirkung des Investors eine Besucherbefragung  der Kraft-Besucher stattfinden  muss mit den Ziel, zu erfahren, unter welchen Voraussetzungen Kraft-Besucher bereit sind, die Innenstadt zu besuchen.

Unabhängig von der Befragung muss aufgrund der desolaten Parkplatzsituation in der Innenstadt   mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vom Kraft-Gelände eine kostenloser Shuffle-Dienst zur Innenstadt an verkaufsstarken Tagen eingerichtet werden. Nur wenn von beiden Seiten der Wille zur Zusammenarbeit vorhanden ist und die Stadt und Möbel-Kraft ein gemeinsames Konzept entwickeln, können Alle davon profitieren. Hier sind neue Wege und Ideen gefordert!

 

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