DMK: Turbulenzen in der Führungsspitze der GmbH i.G.!
DMK: Turbulenzen in der Führungsspitze der GmbH i.G.!
Oder: Gehen der neuen GmbH die (erfahrenen) Führungskräfte verloren?
Kommentar vom SV Karl-Dieter Specht
Die „Deutsches Milchkontor GmbH i.G." hat noch nicht einmal ihr Geschäft aufgenommen, da kracht es schon im Gebälk. Ein erfahrener Fahrensmann, Albert Große Frie, verlässt urplötzlich das Schiff. Was ist geschehen? Seit langem gibt über die strategische Ausrichtung der neuen GmbH Meinungsdifferenzen zwischen Große Frie (Humana) und Dr. Schwaiger, (Nordmilch). Im Gegensatz zu Große Frie, der mehr den europäischen Markt im Blick hat, will Schweiger in der „ CHAMPIONS LEAGUE“ der Milch-Global-Player mitspielen. Ein Anspruch, der wettbewerbsfähige Rohstoffpreise voraussetzt und damit niedrige Milchpreise für die Milchbauern bedeutet. Wie hatte die Führungsspitze nach der Zustimmung zur Fusion die Lage “neu“ eingeschätzt? – Die Anderen sind schon da!
Die Einigung hielt nicht lange!
Man einigte sich nach langem Hin und Her auf die „ CHAMPIONS LEAGUE“ und stelle Große Frie auf ein Abstellgleis. Diese Marschrichtung der neuen GmbH und die ihm zugewiesene Position hatten wohl das Fass zum Überlaufen gebracht. Es geht nun eine Mann, dessen Erfahrungen der „Deutsches Milchkontor GmbH i.G.“ in Zukunft nicht mehr zur Verfügung stehen. Das ist kein guter Anfang für das neue Unternehmen. Es kann nur noch besser werden. Oder?