Milchkrise Teil 2
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Meine lieben Berufskollegen.
Laut FAO werden bis 2030 allein zur Versorgung der Weltbevölkerung 55 % mehr Nahrungsmittel benötigt.
Eine schier unglaubliche Ziffer, die nur unter größten Kraftanstrengungen zu erreichen ist. 2050 könnte die Ernte um 25 % unter dem Bedarf liegen. Gründe dafür sind der Klimawandel, die Bodenverschlechterung, Flächen- und Wasserknappheiten, Krankheits- und Schädlingsdruck. Die UN rechnet mit einem Preisanstieg um 50 %.
Anmerkung: Wer von derartigen Annahmen ausgeht, verkennt die Leistungsfähigkeit des gesamten Agrarsektors. Wir haben kein Produktionsproblem, sondern ein Marktproblem, bei keiner Änderung der Weltwirtschaftspolitik, wird sich die nächsten 50 Jahre daran nichts ändern.
Die Krise: nur vergessen nicht verschwunden
Doch im Herbst 2008 erlebten wir eine Finanzkrise, wie sie unserer Generation unbekannt war. Die Rohstoffpreise stürzten praktisch über Nacht ab. Auch die Lebensmittelpreise fielen ins Bodenlose, was hitzige Diskussionen auslöste.
Anmerkung: Eine Krise am Finanzmarkt, ausgelöst durch Spekulanten. Es handelte sich nicht um eine Ernährungskrise!
Aber eines ist klar: Die Ernährungskrise - Sie erinnern sich an die Aufstände der Hungernden in Afrika, Asien und Mittelamerika – war kein Spuk. Sie ist nur aufgeschoben. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon nennt es „die vergessene Krise“. Aber verschwunden ist sie nicht. Im Gegenteil: Wir haben heute über eine Mrd. hungernder Menschen auf der Welt, noch vor zwei Jahren waren wir stolz, dass wir die Zahl bei etwa 800 Mio. halten konnten.
Anmerkung: Das Kernproblem dieser Menschen ist, dass sie kein Geld haben, um die benötigte Nahrung zu kaufen, nicht dass die Nahrung nicht erzeugt werden könnte. Dieses Problem wird durch Exportsubventionen der EU und USA noch verschärft. Nicht nur Exporte ( bitte ohne Dumping )sind wichtig, sondern die Landwirtschaft in den Entwicklungsländern muss gestärkt werden, wenn wir die Ernährungsprobleme der Zukunft den Griff bekommen wollen.
Das Recht auf Nahrung muss für jeden Menschen gelten. Dafür brauchen wir eine produktivere Landwirtschaft - weltweit und vor Ort. Meine provokante These: Wer gut ist und sich etwas zutraut, der erzeugt nicht weniger, sondern mehr! Weil der Markt es braucht.
Anmerkung: Nun wird es dubios. Der Egomane Schwarz hat sein Herz für die Menschen entdeckt. Handelt er auch danach? Wohl kaum ! Sonst würde er der Überproduktion nicht das Wort reden. Diese Überproduktion soll ( muss ) nach der Lesart von Schwarz ja auf dem Weltmarkt zu Lasten der Bauern weltweit verschleudert werden. Heuchlerischer kann man nicht mehr argumentieren.
Wenn es der Markt zum jeweiligen Zeitpunkt braucht, ist dagegen nichts einzuwenden, die derzeitige Produktionsmenge der in zehn Jahren angeblich absetzbaren Menge anzupassen kann man getrost als wirtschaftlichen Harakiri bezeichnen.
Lidl: Dauerhafte Preissenkung vorbei
Wir werden gebraucht und man wird uns ordentlich dafür bezahlen - nicht in jedem Jahr aber im Schnitt der Jahre. Und wir werden gut davon leben können. Klaus Gehrig, Aufsichtsrat bei Lidl beklagte erst kürzlich: "Die Zeit von dauerhaften Preissenkungen ist vorbei
Was der Handel beklagt, sollte uns Mut machen, auch wenn die kurzfristigen Zeichen in die andere Richtung weisen.
Anmerkung: Noch einmal! Angebot und Nachfrage u.a. regeln den Preis. Bei einem Überangebot sinkt der Preis. Bei einer Angebotsknappheit steigt der Preis. Ist das denn so schwer für den Wirtschaftstheoretiker Schwarz zu verstehen?
Diese Widersprüche sehen wir auch anderswo. Der Rekordwinter spricht jeder Klimaerwärmung Hohn. Dennoch lassen sich die Wissenschaftler in ihrer langfristigen Sicht nicht beirren. Weil die Fakten eine andere Sprache sprechen.
Anmerkung: Völlig daneben !
Meine lieben Berufskollegen.
Es liegt an uns, diese historische Chance mutig beim Schopf zu packen. Ergreifen wir sie. Laufen wir nicht vor der Herausforderung davon! Denn nicht die Vergangenheit macht uns satt, sondern allein die Zukunft! Ich rufe Sie daher auf:
- Beachten Sie die Risiken des Marktes.
- Aber sehen Sie auch die unwahrscheinlichen Chancen, die sich Ihnen bieten.
Anmerkung: Nur Palaver und nichts Konkretes. Schwarz sollte Politiker werden, denn die können auch langen Reden, um dann am Ende nichts Konkretes gesagt zu haben!
Wir müssen uns kümmern
Dazu müssen wir aktiv werden.
- Wir müssen uns mehr um Preisentwicklungen kümmern als in der Vergangenheit.
- Wir müssen weiter unsere Kosten im Blick behalten.
- Wir müssen uns in die Vermarktung einmischen, wo wir es können. Hier sehe ich vor allem die Milch, wo wir als Landwirte als Eigentümer unserer Meiereien echte Chancen haben.
Anmerkung: Alles nur Gemeinplätze. Vorschläge gibt es genug! Nur der Bauerverband verweigert sich.
Bauernverband im Meinungsmarkt
Meine Damen und Herren.
Ich habe dargestellt, dass der Markt einen Rahmen braucht.
Diesen muss der Staat liefern.
Anmerkung: Diese These kennen wir schon: Schwarz will produzieren lassen. Um die Überschüsse soll sich dann der Staat (Steuerzahler) kümmern.
Dafür brauchen wir Landwirte aber eine Interessenvertretung, die für unsere Interessen eintritt. Insofern wird der Bauernverband auch in Zukunft nicht arbeitslos werden.
Denn, und das mag Sie erstaunen: Auch der Berufsverband selber steht in einem Markt. Und der ist knallhart. Hier wird mit ganz harten Bandagen um Marktanteile gekämpft. Jeder Zentimeter zählt, denn die Zahl der Mitbewerber ist groß.
Forderungen gut verkaufen
Meine Damen und Herren.
Der Bauernverband vertritt Ihre Interessen gegenüber der Politik. Ich weiß aber: Nur wenn wir erfolgreich sind, werden wir als Bauernverband auf diesem Markt bestehen. Sind wir nicht erfolgreich, wird uns der Markt hinwegfegen! Auch in diesem - oder besser: Gerade in diesem Markt gibt es kein Mitleid.
Die Politik fordert Eines von uns und das möchte ich ganz deutlich machen: Sie fordert eine geschlossene Meinung von der Landwirtschaft.
Das ist die Übersetzung des momentanen Handelswerts, von dem ich Eingangs sprach, in das politische Geschäft.
Denn am Ende des Tages ist die Rechnung ganz einfach: Politik legitimiert sich durch Mehrheiten.
Nur darum geht es. Wer Mehrheiten bietet, hat die besten Chancen, sich durchzusetzen. Wer dieses nicht bietet, ist auf das Mitleid anderer angewiesen. Und das ist, wie ich dargestellt habe, nur sehr begrenzt vorhanden.
Anmerkung: Wer als Marktradikaler 50 %-75% der Bauern opfern will, der kann nicht mehr die Interessen aller Bauern vertreten. Insoweit ist es nur konsequent, wenn sich Bauern anders organisieren. Dass man auch um Mehrheiten kämpfen kann, scheint Schwarz völlig fremd zu sein!
Den Verband positionieren
Liebe Berufskolleginnen und –kollegen.
Die Gesetze sind in der Verbandspolitik die gleichen wie bei uns auf den Betrieben. Wer gewinnen will, der muss sich positionieren. Das tun wir- auch und gerade in Bezug auf die Eu-Agrarpolitik. Lassen Sie mich dazu einige Anmerkungen machen.
Klar ist: Die EU-Agrarpolitik hat in der Vergangenheit eine weitaus größere Rolle gespielt, als sie es in Zukunft tun wird. Nun werden wir aus der Marktordnung entlassen. Damit fallen viele Beschränkungen aber auch Sicherheitsnetze weg und die Verantwortung des Unternehmers steigt.
2014 beginnt die neue Finanzperiode der EU. Damit einher gehen Änderungen in der Agrarpolitik. Diese wirken immer einschneidend, das hat die letzte Reform gezeigt. Doch wird gerade am Beispiel der Schweinehaltung deutlich, dass die Landwirtschaft sich auf lange Sicht eben doch relativ unabhängig von politischen Entscheidungen entwickelt. Das muss sie auch, denn wer seinen Betrieb allein auf die Tagesbotschaften der Politik ausrichtet, der kann nicht zugleich in Investitionszeiträumen denken und planen.
Anmerkung: Und wie sieht es mit den Subventionen (Interventionen/Exporterstattungen aus. Will Schwarz in Zukunft darauf verzichten? Oder ?
Dennoch muss die Diskussion um EU-Mittel geführt werden. Und auch wenn wir den Weg in den Markt gehen wollen, halten wir an den Direktzahlungen fest. Was wie ein Widerspruch klingt, ist in Wirklichkeit keiner. Denn die Direktzahlungen haben heute nicht mehr die Funktion eines Ausgleiches für staatlich verordnete Preissenkungen. Sie übernehmen die Aufgabe eines „Kostenkillers“ für Auflagen, die wir ohne Brüssel nicht hätten.
Anmerkung: Wohl kaum bei der Milch und beim Rindfleisch ! „Der Kostenkillerbetrag“ a` la Schwarz beziffert Prof. Dr. Isermeyer mit 19 €/ha.
Sie sind daher absolut berechtigt! Direktzahlungen sind nebenbei die effektivste, weil direkteste Einkommensstützung der Landwirtschaft.
Anmerkung: Was will Schwarz denn eigentlich? Kostenausgleich oder Einkommensstützung a´la Hartz IV.
Meine Damen und Herren.
Wenn es im Moment darum geht, die Leitlinien für die Agrarpolitik nach 2013 festzuzurren, dann steht ein Schlagwort im Mittelpunkt: Das Europäische Agrarmodell. Daran soll sich die EU-Agrarpolitik der Zukunft orientieren. Was ist damit gemeint? Angesichts der Zeit nenne ich nur die wesentlichen Stichworte:
- Multifunktionalität
- Erhalt der Strukturen (klein und groß),
- Eine flächendeckende Landwirtschaft
Anmerkung: Diese Positionen fehlen!
- Sicherstellung der Nahrungsmittelversorgung
- Ermöglichung eines ausreichenden Einkommens für die in der Landwirtschaft Tätigen
- Erhalt der landwirtschaftlichen Arbeitsplätze
Sind die drei weiter aufgeführten „Stichworte“ in den Augen von Schwarz unwesentlich?
Das europäische Modell einer wettbewerbsfähigen und nachhaltigen Landwirtschaft basiert darauf, dass wir Landwirte mit unserer Arbeit nicht nur Geld verdienen. Die Gesellschaft merkt, dass Landwirtschaft mehr der Gesellschaft in einem Maß dient, das über eine wie auch immer definierte Sozialpflichtigkeit weit hinausgeht.
Es geht um die Erzeugung von Lebensmitteln und Rohstoffen, um Nahrungsmittelqualität. Wir übernehmen eine Puffer- oder Filterfunktion in Bezug auf das Trinkwasser und bieten Lebensraum für vielfältigste Tier- und Pflanzenarten. Nicht vergessen dürfen wir die von Bauernhand geschaffene und erhaltene Schönheit und Vielfalt unserer Landschaft und damit verbunden die hohe Identifikation der Bevölkerung mit ihrer Heimat.
Anmerkung: Welch ein Hohn! Dann muss der „reaktionäre Bauernverband Schleswig-Holstein „seine Meinung aber ändern. Mit der Landwirtschaftsministerin liegt er schon mal über Kreuz.
Originalton Schwarz:
Anschließend berichtete Werner Schwarz über die aktuelle Agrarpolitik und die Planungen für die Zeit nach 2013. „Das Papier von Ministerin Juliane Rumpf ist inzwischen allen bekannt, und wir werden darüber auch nicht weiter reden. Ich rechne nicht damit, dass es bei der Agrarministerkonferenz in Plön eine Chance hat“, sagte Schwarz. „Wir sollten auch vorsichtig mit unseren Äußerungen sein, denn das Verhältnis zur Ministerin können wir nur einmal brechen, und sie wird noch fünf Jahre im Amt sein“, mahnte Schwarz vor einem zu schnellen Vorpreschen, das von einigen Mitgliedern immer wieder vehement gefordert wird.
Meine Damen und Herren.
Wir Bauern sind keine Subventionsempfänger, sondern Gestalter. Sie und ich haben den ländlichen Raum zu dem gemacht, was er ist. Wir wurden aber die letzten Jahrzehnte vom eigenständigen Nahrungsmittelerzeuger zum finanziell geförderten Lieferanten degradiert.
Anmerkung: Was denn nun? Subventionsempfänger oder freie Unternehmen !
Mit den Folgen kämpfen wir bis heute. Jetzt brauchen wir eine Agrarpolitik, die uns wieder mehr als Unternehmer im ländlichen Raum agieren lässt.
Anmerkung: Völlig daneben ! Die fortschreitende vertikale Integration in der Landwirtschaft schränkt die unternehmerischen Handlungsspielräume deutlich ein (siehe Geflügel-und Schweineproduktion). Vom Unternehmer zum Lohnarbeiter ohne Rentenanspruch !
Das Beispiel der Schweinehaltung zeigt, dass wir uns wie Münchhausen fast am eigenen Schopf ziehen können.
Anmerkung: Das wird die Zunft zeigen!
Man muss uns nur machen lassen. Landwirte sind findig, sie scheuen keine Anstrengungen und haben einen langen Atem. Was die Schweinehalter vormachen, ist auch bei der Milch möglich. Warten wir einmal zehn Jahre und wir werden auch hier eine andere Situation vorfinden.
Anmerkung: Schon mehrfach hat Schwarz die Schweinehaltung als leuchtendes Beispiel einer funktionierenden freien Marktwirtschaft bemüht. Der Schein trügt jedoch: Obwohl der Staat 1/3 der Futterkosten übernimmt und immer wieder mit Exporterstattungen und Lagerhaltung rettend in den Markt eingreift, ist dieses Beispiel wohl fehl am Platz.
Wer aber fordert, dass wir der Gesellschaft in einem Maße dienen, das uns erhebliche Wettbewerbskraft kostet, der muss dafür zahlen. Auch das ist Markt. In der gerade abgelösten EU-Kommission gingen die Gedanken in diese Richtung. Professor Borchert hat erst kürzlich deutlich gemacht, dass Direktzahlungen auch in Zukunft dem Einkommensausgleich und damit einer Mindestabsicherung im Markt dienen und nicht allein der Vergütung gesellschaftlich geforderter, „öffentlicher“ Leistungen.
Anmerkung: Also doch ! Gewinne privatisieren! – Verluste sozialisieren!
Und ich denke, dass der neue Agrarkommissar Dacian Ciolos hier ähnlich denkt.
Anmerkung: Wenn sich da der Marktradikale Schwarz nicht täuscht!
Interessant finde ich, dass Professor Borchert auch die Nahrungsmittelproduktion als ein „öffentliches Gut“ bezeichnet. Denn er hat recht: Es ist in der Tat das elementarste öffentliche Gut, das es gibt. Dieses scheint in der ganzen Diskussion um die Multifunktionalität der Landwirtschaft in den Hintergrund geraten zu sein.
Ich halte es daher für richtig, dass wir weiter klar zwischen Erster und Zweiter Säule trennen.
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- Die Erste Säule dient der Absicherung einer flächendeckenden Landwirtschaft in Europa, die allein durch ihre tägliche Arbeit vieles erfüllt, was sich die Gesellschaft unter einem lebendigen ländlichen Raum vorstellt.
- Multifunktionalität muss über die Zweite Säule sichergestellt werden. Deshalb muss sich diese Säule weiterhin an die Landwirtschaft richten.
Ich fasse noch einmal zusammen: Wir treten für eine möglichst starke Erste Säule ein und für Vereinfachungen in der Zweiten Säule ein. Wir fordern
- die einheitliche Flächenprämie in Deutschland,
- die Abschaffung der Modulation,
- Vereinfachungen bei Cross Comliance,
- die Konzentration der Zweiten Säule auf die Landwirtschaft.
Damit haben wir eine solide Gesprächsgrundlage. Wenn wir jetzt um die Ausrichtung der Agrarpolitik nach 2013 diskutieren, dann fordere ich, die bisherige Linie erst einmal konsequent fortzusetzen. Das heißt, wir müssen zunächst einmal die EU-weite Entkopplung sicherstellen. In vielen Mitgliedstaaten werden Direktzahlungen noch auf Basis historischer Werte gezahlt und sind großenteils an die Produktion gekoppelt. Deutschland hat die Prämien frühzeitig von der Produktion entkoppelt und ist heute auf dem Weg zur einheitlichen Flächenprämie. Allein dieses ist mit schmerzhaften Einkommenseinbußen verbunden.
Anmerkung: Traumtänzerei des Markradikalen: Wer so dreist und frech Tatsachen verkehrt und ungeniert den Bürger zur Kasse bitten will, der muss sich nicht wundern, wenn der Schuss nach hinten los geht! Der marktradikale Schwarz kann zu einer Gefahr für die bäuerliche Landwirtschaft werden!
Jeder kann sich ausrechnen, was das Abschmelzen der Top-Ups bedeutet. 2010 steigen wir mit 10 % ein, im Folgejahr fehlen uns schon 40 % und in 2012 sind die Top-Ups weggeschmolzen. Dazu kommt die Modulation, die bis 2012 noch einmal 10 % der Zahlungen ausmacht. Mehr Belastung vertragen wir nicht. Der Erhalt der ersten Säule darf nicht in Frage gestellt werden.
Anmerkung: Wahre Unternehmer brauchen keine Top Ups und keine Säulen, Herr Schwarz!! Im Grunde eine Offenbarung, wenn Schwarz an seine eigenen Worte glauben würde, dann könnte er auf alle Säulen etc. getrost verzichten. Wer Direktzahlungen über 2013 hinaus fordert, hat doch kein Vertrauen in den Markt!!
Auch muss die EU-Kommission bei Cross Compliance auf strikte Vereinfachung setzen. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber unsere Landwirte wären heilfroh, wenn sie durch das Zurückdrängen der Bürokratie mehr Handlungsspielraum gewinnen. Das wäre ein Programm für den ländlichen Raum, wie es erfolgreicher nicht sein könnte.
Anmerkung: Dieser letzte Absatz ist notwendig, um wenigstens etwas Beifall zu erhalten. Gegen Bürokratie zu wettern kommt immer an!
Damit möchte ich es bewenden lassen und freue mich auf eine Diskussion mit Ihnen.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. ( Amen !)