Islam
Jetzt Schweinefleisch und danach?
Der Vorschlag der CDU Schleswig -Holstein, Schweinefleisch zum Kulturgut zu erheben, erntete bei den politischen Parteien Hohn und Spott. Es müsse, so die CDU, in allen öffentlichen Kaninen angeboten werden und dürfe nicht aus religiösen Gründen vom Speiseplan verschwinden. Auch ich habe über diesen Vorschlag der CDU gelächelt. Erstaunt war ich nur über das Ergebnis einer freiwilligen Meinungsumfrage in der regionalen Presse, die da besagt, dass 66 Prozent der an der freiwilligen Umfrage Beteiligten sich für den Vorschlag der CDU entschieden. Was nun? Steckt mehr hinter dieser Forderung? Oder sollen wir sie Lachnummer abtun? - Mitnichten!
Auch in Frankreich geht es um die Wurst! Schon 2010 schrieb die Süddeutsche Zeitung:“Ort und Zeit sind perfide gewählt. Ein Bündnis von Franzosen ruft für Freitag zu einer Freiluftparty im Pariser Einwandererviertel La Goutte-d'Or auf. "Saucisson et pinard", Wurst und Wein soll es geben - Schweinefleisch und Alkohol also. Mit dem Gelage wollen die Organisatoren gegen eine Islamisierung des Viertels protestieren. "Ursprüngliche Franzosen" fühlten sich dort nicht mehr zu Hause, sagt eine Frau, die unter dem Tarnnamen Sylvie François im sozialen Netzwerk Facebook zu der Fete aufruft. Man könne hier nicht mehr in Ruhe sein Glas Wein trinken, "und wenn eine Frau kein Kopftuch trägt und ein bisschen elegant gekleidet ist, wird sie schräg angeschaut." Schlimm sei es an Freitagen, wenn betende Muslime ganze Straßen versperrten, diese "Gegner unserer Weine und unserer Wurst.“
Umfrage zeigen:“ Mehr als 70 % der Franzosen erwarten, dass Frankreich unter die Herrschaft des Islam kommen wird. In Frankeich leben mehr als acht Millionen Muslime. Die meisten sind französische Staatsbürger und die muslimische Bevölkerung in Frankreich wächst ungebrochen weiter. Frankreich ist jetzt das am meisten muslimische Land in Europa. Die Regierung kann zwar noch beschließen, einen muslimischen Prediger oder einen Rekrutierer von Dschihad-Kämpfern auszuweisen, indem sie Visa verweigert, aber zu viel mehr scheint sie nicht mehr in der Lage zu sein.“ Quelle: Christen an der Seite Israels.
Also scheint es um mehr zu gehen; nämlich um eine schleichende Islamisierung in den Städten. Die zum Teil entgegengesetzten Wertvorstellungen der Religionen und mit deren Lebensweisen trennen mehr als das sie zusammenführen. In diesem Zusammenhang ist es interessant mal zu recherchieren, wie die islamisch geprägten Staaten es mit der Religionsfreiheit halten. Ich beziehe mich hier auf eine Bewertung der ev. Kirche, die die Lage der Christen wie folgt beschreibt:
„Die christlichen Minderheiten sind dort normalerweise innerhalb ihrer kirchlichen Gemeinschaften geduldet, unterliegen aber in ihrer Religionsausübung nach außen starken Beschränkungen, sowie der Kontrolle und Oberaufsicht durch den islamischen Staat, der – je nach Land verschieden – den Rahmen für die religiöse Bewegungsfreiheit der christlichen Gemeinschaften steckt. Innerhalb dieses Rahmens kann die christliche Gemeinschaft existieren, andernfalls nicht. Unter der staatlichen Oberaufsicht werden häufig die offiziell erforderlichen Genehmigungen für Reparaturen von Kirchengebäuden jahrelang verschleppt oder ganz verweigert, so dass Gebäude verfallen und unbrauchbar werden. In einigen islamischen Ländern darf die Ausübung des christlichen Glaubens überhaupt nicht für die Öffentlichkeit sichtbar werden.“
Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam KEMR (5. August 1990)
Die Organisation der Islamischen Konferenz (Organization of the Islamic Conference OIC), ein Zusammenschluss von 57 muslimisch geprägten Staaten, verabschiedete 1990 diese zwischenstaatliche Menschenrechtserklärung. Die KEMR ist allerdings völkerrechtlich nicht bindend und sie wird von der UNO auch nicht als regionales Menschenrechtsinstrument anerkannt.
In der Kairoer Erklärung werden die Rechte und Freiheiten der Scharia unterstellt, welche als «einzig zuständige Quelle für die Auslegung oder Erklärung jedes einzelnen Artikels» dient (Art. 25). Die Kairoer Erklärung der Menschenrechte hat eine weitgehend symbolische und indirekt menschenrechtspolitische Bedeutung. Auf dieser Ebene markiert sie einen islamischen Gegenentwurf zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte.
Wir haben es also mit einem Islam in den Staaten zu tun, die eine Religionsfreiheit nur in engen Grenzen erlaubten. Mehr noch: Die Scharia ist das Gesetz. Also ein „Gottesgesetz“ ,welches über allem steht. Die Christen müssen sich der staatlichen Kontrolle unterziehen.
Wie sieht es mit der Religionsausübung in Deutschland aus?
Dazu das GG ,Artikel (4)
(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.
(2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.
Der Staat sichert den Religionen völlige religiöse Freiheiten zu ohne staatliche Bevormundung, wenn sie sich an das Grundgesetz halten. Sie können ihre Religion in jedweder Couleur leben. Das bekunden natürlich alle Islam-Verbände/Vereine in Deutschland. Die Wirklichkeit sieht anders aus:
“ Nachdenklich stimmen sollte aber, dass etwa 40 der insgesamt 160 großen deutschen Moscheen unter Islamismusverdacht stehen. Dazu zählt die Berliner "Al-Nur-Moschee", die Verfassungsschützer als "Muttergeschwür des Islamismus" bezeichnen, oder die Hamburger Al-Quds-Moschee, in deren Dunstkreis Mohammed Atta und seine Kumpane vor dem Angriff auf das World Trade Center vom 11. September 2001 gelebt haben. Es handelt sich um Treffpunkte potentieller Täter, alle jung, meist arbeitslos, oft kleinkriminell und auf der Suche nach Halt im Leben. Einem Halt, so Terrorismusexperte Elmar Theveßen, "den sie im Koran zu finden glauben". Diese Leute - die ihren Hass mit Bildern aus dem Irak und Afghanistan befeuern - mit radikalen Ideen zu impfen, ist relativ einfach.“ (Quelle Mercur)
Wie sieht es mit den deutsch-türkischen Muslime aus angesichts der Entwicklung in der Türkei?
Allein die Türken betreiben laut Auswärtigem Amt etwa 3000 Moscheen und Gebetsräume. Über etwa 870 Moscheevereine hält der DITIB (Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion), eine Anstalt des türkischen Staates, seine schützende Hand. Sitz der DITIB in Deutschland ist Köln. Experten haben festgestellt, dass die Türkei - und vor allem die konservativ-islamische AKP-Partei unter Führung von Regierungschef Erdogan - jährlich bis zu 1000 Imame nach Deutschland schickt. Es ist davon auszugehen, dass ein Großteil dieser speziell ausgebildeten Prediger die Aufgabe hat, die islamistische Heilsideologie zu exportieren, die türkisch-stämmige Bevölkerung Deutschlands islamistisch und türkisch-nationalistisch zu organisieren - letztlich also Integration zu verhindern. Nachdenklich stimmen sollte auch, dass Umfragen zufolge nahezu 50 Prozent der in Deutschland lebenden türkischstämmigen Muslime glauben, dass die Regeln des Islam mit den Regeln der deutschen Gesellschaft nicht vereinbar sind; dass 30 Prozent aller in Deutschland lebenden Muslime Islam und Grundgesetz für unvereinbar halten.“ (Quelle: Mercur )
Heute kommen die Imame der Ditib-Moscheen aus Ankara, kaum einer von ihnen spricht Deutsch. Die Texte der Freitagspredigt werden über die Botschaft verteilt, die auch den Moscheebau beaufsichtigt. "Wir sind natürlich nicht begeistert, dass der türkische Staat hier so rein regiert", meint ein hochrangiger Beamter des Innenministeriums in Berlin. "Aber andererseits weiß ich bei der Ditib, was ich habe: Da gibt es keine Hassprediger." Quelle: Necla Kelek
Hinzu kommt, dass die muslimischen Vereine/Verbände, die in der DMK zusammengefasst sind, sich liberalen Strömungen im Islam widersetzen.
Ein Gespräch des Deutschlandfunks mit der Sozialwissenschaftlerin und Publizistin Necla Kelek
Barenberg: „Der Kriminologe Christian Pfeiffer hat hier bei uns im Deutschlandfunk gesagt, dass man an Studien zeigen kann, dass sich solche archaischen Einstellungen, will ich sie mal nennen, im Verlaufe der Zeit, wenn die Menschen hier in Deutschland leben, geändert haben und auch ändern werden. Schauen Sie auch so positiv und optimistisch in die Zukunft, was die Integration dieser Menschen angeht, wenn wir an das Bildungssystem denken, an Arbeitsplätze, an soziale Zusammenhänge?“
Necla Kelek: „Nein, das sehe ich nicht. Ich sehe zurück auf die 50 Jahre. Wir haben hier über vier Millionen muslimische Menschen und wir haben Islam-Vertreter und Islam-Wächter, die als Vertreter dieses Herrschaftssystems hier leben und uns daran hindern, uns Säkulare daran hindern, dass wir diese Aufklärung zum Beispiel betreiben. Wir haben Wissenschaft, Orientalistik, Islam-Wissenschaften, die eben nicht diese Fragen stellen dürfen, und solange ich keine Fragen stellen darf, als Muslime nicht denken darf, sehe ich - und dabei bleibe ich -, ist dieses System Islam keine Religion. Es kann eine Religion werden, wenn ich die Fragen stellen darf und daraus eine friedliche Religion werden kann, eine Religion sein kann, die mir beisteht auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, was ja die Rolle einer Religion ist. Diese Rolle kann dieses System Islam übernehmen, wenn die Muslime das selbst wollen.“ Quelle: Deutschlandfunk.
Strategiewechsel: Islamische Demokratie unter dem Vorbehalt der Scharia
Eine zunehmende Zahl von Islamisten hat jedoch in den letzten Jahren einen Strategiewechsel vollzogen. Sie verweisen vor allem auf den Aufruf zur „Beratung“ (arabisch „Schura“) in Sure 3,159, um ihre häufig sehr vagen Vorstellungen von Demokratie als urislamisches Konzept darzustellen. Sie haben entdeckt, dass es ohne „Demokratie“ auch für sie selber keine Meinungsfreiheit, sondern nur Verfolgung gibt. Führende Islamisten ziehen es deshalb heute vor, die Freiheiten der Demokratie zur schrittweisen Durchsetzung islamischer Werte und Rechtsvorstellungen zu nutzen. Dabei sind sie zu Kompromissen und Zwischenlösungen bereit.
Der bekannte ägyptische Fernsehprediger und Internetmufti Yusuf al-Qaradawi, vertritt die Meinung, der Islam solle auch die Mittel nutzen, die der Westen nach einer langen Geschichte der Auseinandersetzung mit ungerechter Herrschaft entwickelt habe. Dazu zählt er unter anderen die Gewaltenteilung, die gewählten Parlamente, die Parteien und die Pressefreiheit, die Opposition und die Rechenschaftspflicht des Herrschenden.
Laut Carsten Polanz vom Institut für Islamfragen hat das Ganze allerdings einen entscheidenden Haken: Al-Qaradawi schlägt vor, dass „jedes Gesetz, das den unanfechtbaren Bestimmungen des Islam widerspricht, null und nichtig ist.“ Damit hält auch er am Ideal der Einheit von Staat und Religion aus der Zeit Muhammads in Medina fest. Die von ihm und anderen Islamisten geforderten Freiheiten und Menschenrechte stehen von vornherein unter dem Vorbehalt der Scharia. Im Grunde propagiert al-Qaradawi also eine Islamisierung des westlichen Demokratie- und Menschenrechtsverständnisses, indem die muslimischen Aktivisten die westlichen Institutionen und Begriffe nicht grundsätzlich ablehnen, sondern mit neuem Inhalt füllen.“
„Der Westen wir islamisiert. Zu dieser Erkenntnis kommen nicht etwa wieder „böse Populisten oder Rechtsextreme“. Nein, auch in der Deutschen Evangelischen Allianz erkennt man zunehmend das drohende Unheil. So spricht der Islamwissenschaftler Carsten Polanz offen von der muslimischen Strategie den Westen in einem siebenstufigen Plan zu unterwerfen.“ Quelle:( Institut für Islamfragen der Deutschen Evangelischen Allianz)