ISLAM

Veröffentlicht auf von Karl-Dieter Specht

Schritt in die richtige Richtung

Der Bundesinnenminister plant ein Bundes-Integrationsgesetzes. Neben der Verpflichtung Deutsch zu lernen werden Strafen angekündigt, wenn der Anwärter sich der Integration verweigert- bis hin zur Abschiebung. Zunächst einmal muss eine Integration aus einem Guss her, wie es der Sachverständigenrat für Integration vorschlägt. Dazu vom Innenmister kein Wort. Er weiß ganz genau, dass er dafür die Zustimmung der Länder braucht. Und da sieht es schlecht aus. Denn Grüne und Linke, die in den Ländern mitregieren, werden, so sind zu vermuten, eine Verschärfung in Sachen Integration rundweg ablehnen.

Die SPD ist ebenfalls für eine Verschärfung, wenn da nicht der DGB wäre. Der hat sich schon mal in Stellung gebracht: BGB: „Die erfolgreiche Integration von Flüchtlingen erreicht man nicht mit Gesetzesänderungen, zusätzlichen Sanktionen und Wohnsitzauflagen», erklärte DGB-Bundesvorstand Annelie Buntenbach am Sonntag. Dies gelinge vielmehr mit «passenden, flächendeckenden Angeboten für Sprach- und Integrationskurse, Brücken zu Aus- und Weiterbildung, in gute Arbeit - und Unterstützung der Kommunen, die sich um eine Integration bemühen.“

Beides ist richtig. Das Eine kann und darf das Andere nicht ausschließen. Es gehört beides zusammen, wenn die Integration gelingen soll. Das aber kostet viel Geld- viel Geld! Ohne Steuererhöhung wird das nicht möglich sein, wenn sich das Land nicht weiter verschulden will. Das den Bürgern zu sagen gehört auch zur Ehrlichkeit mit dazu.

Viele der zu uns kommenden Flüchtlinge sind Muslime und stehen der westlichen Wertegemeinschaft kritisch bis feindlich gegenüber. Diese Einstellung liegt in ihrem Glauben begründet, zumal der Islam sich immer mehr in die konservative Richtung entwickelt. Das bedeutet, dass dieser konservative Islam integrationshemmend ist. Um eine Entwicklung zu einer Parallelgesellschaft zu vermeiden, ist es notwendig, dem Einfluss der konservativen Kräfte des Islams in Deutschland entgegenzutreten. Gerade in einer Parallelgesellschaft können sich die Salafisten wie die Fische im Wasser bewegen. Das zeigen die Beispiele in Frankreich, Belgien, England usw.

Die Mehrheit der im Zentralrat der Muslime zusammengefassten Vereine/Verbände verweigert sich einer liberale Auslegung des Islams. Hier muss angesetzt werden. Wer sich als Muslim einer liberalen Auslegung des Islams verweigert, darf ebenfalls kein dauerhaftes Bleiberecht in Deutschland erhalten. Das gehört auch zu einer erfolgreichen Integration mit dazu!

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