Kreis Segeberg

Veröffentlicht auf von Karl-Dieter Specht


Kommentar zur Planung eines Erlebnisparkes in Damsdorf

                                                 
Ein Auftakt nach Maß

Für die laut Zeitungsbericht anwesenden 100 Besucher war die Konzeptentwicklung für das durch Kiesausbeutung geschundene Gebiet wie eine Fahrt zu einem anderen Stern .Blitzende Ideen, gespickt mit waghalsigen Attraktionen eines Erlebnisparks, überprüft durch Machbarkeitsstudien, ließen die Besucher nicht zum Nachdenken kommen. Dieser, für Nichtinformierte empfundene Schock kann sehr heilsam sein.  Denn erstmals rückt für viele Bürger die Problematik des Nord-Ost-Gebietes unseres Kreises in den Mittelpunkt. Das ist gut so! Wenn nun „der erste Rauch“ verflogen ist, muss in aller Ruhe und Sachlichkeit der Informationsfluss zwischen den Investoren, den Gemeinden und den Bürgern des Gebietes fortlaufend fließen. Nur durch Offenheit und Vertrauen kann man die Bürger gewinnen.  Der Investor und insbesondere der Kreis und die Gemeinden als Regulativ haben darauf zu achten, dass bei einem Investitionsvolumen von 200 Millionen Euro für eine Erlebniswelt nicht alles in dem Gebiet aus den Fugen gerät. Insbesondere ist darauf zu achten, dass der zu planende Erlebnispark in ein „Norddeutsches Gesamtkonzept“ mit eingebunden wird. Nichts ist schlimmer, als wenn am Bedarf verbeigeplant wird und die erhofften Besucherzahlen nicht erreicht werden. Damit ist dann dem Gebiet nicht gedient.

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