Bayern : Herr Mininister, lassen Sie die Katze aus dem Sack!

Veröffentlicht auf von Karl-Dieter Specht

 

                                        Herr Minister, lassen Sie die Katze aus dem Sack!

Wie in ararheute.com zu lesen ist, zog der Landwirtschaftsminister des Freistaates Bayern, Helmut Brunner, seine 100 Tage Bilanz. Da sollen, so der Minister, Soforthilfen für die für die Milchbaueren noch in 2009 anlaufen. Insbesondere kleine und mittlere Betriebe sollen davon profitieren. Der Minister will, so eine seiner zentralen Aussagen, die bayrische Landwirtschaft besser auf die Liberalisierung der Märkte vorbereiten. Auf welche Liberalisierung soll sie sich denn vorbereiten,Herr Minister ? Auf die Liberalisierung des deutschen Marktes, des europäischen Marktes, des Weltmarktes oder auf alles zusammen? Mit welchen Konsequenzen müssen die Landwirte rechnen? Sind es die Forderungen der Milchindustrie, die davon ausgeht, dass im Rahmen der Globalisierung zirka 30-40 Prozent der Milchbauern vom Markt verschwinden müssen? Oder gehen Ihre die Forderungen noch viel weiter? Wollen Sie den Fehdehandschuh des Landes Schleswig-Holstein aufnehmen und ebenfalls die Milchproduktion in Bayern um 52 Prozent steigern? Was verstehen Sie unter Flurneuordnung? Streben sie ostdeutsche Verhältnisse an? Was bedeutet die Globalisierung für die Landwirtschaft? Mit welchen Folgen sind zu rechnen? Fragen über Fragen, auf die der Minister keine Antwort gibt. Stattdessen verflüchtigt sich der Minister in Willensbekundungen, die zwar in vielen Punkten lobenswert sind, jedoch den Bauern nicht wirklich weiterhelfen. Der Bauer will nun endlich wissen, was auf ihn zukommt! Die Zeit für klare Antworten ist nun gekommen. Herr Minister, lassen Sie Katze aus dem Sack. Die Bauern mit Ihren Familien haben einen Anspruch auf Wahrheit und Klarheit.

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B
Hallo Herr Specht<br /> Ich lese mit wohlgefühlen ihre Kommentare, denn sie sprechen uns aus der Seele!! Aber zu ihren Fragen an Herrn Brunner kann ich nur sagen, wir sind im Wahlkampf und die CDU will wieder an die Regierung. Ich muß hier ehrlich sagen, nach 25 jahren treuer CDU- wahl müßen es die schwarzen diesesmal ohne mich probieren, Viel Erfolg.<br /> MfG Bernhard Zehle
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R
Sehr gehrter Herr Specht ,<br /> ich möchte mich bei Ihnen für Ihre kritisch-fundierten Kommentare bedanken und denke das dies viele Bauern tun , die sich <br /> nicht von der unglückselig habgierbefeuerten <br /> Wachtums oder Weichen Idiologie ,der lediglich am eigenen Vorteil bedachten DBV Funktionärsträger Elite , haben anstecken lassen.<br /> Mit sonnleitnerisch unverblümten Grüßen<br /> Rainer Schmidt<br /> Biobauer
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