Gemeinde Högersdorf : An die Gemeindevertretung
Karl-Dieter Specht
An die 23795 Högersdorf
Gemeindevertreterinnen/vertreter Dorfstraße 14
den, 13.07.2009
Zu Top 9 der Tagesordnung vom 15.07.2009 ( Einwohnerfragestunde –Teil II)
Sehr geehrte Damen und Herren,
angesichts der „letzten Ereignisse“ in unserer Gemeinde hatte ich oft Gelegenheit mit Bürgern unseres Dorfes Gespräche zu führen. In diesen Gesprächen ist mir aufgefallen, dass der Informationsfluss Bürger- Gemeindevertretung verbesserungswürdig ist. Deshalb schlage ich vor, einen Bürgerinformationsdienst zu installieren. Da Högersdorf eine eigene Homepage betreibt, kann diese entsprechend aufgerüstet werden. Ich habe diesbezüglich schon mit Herrn Gau, der unsere Homepage pflegt, gesprochen. Der Informationsdienst müsste folgende Informationen für die Bürger bereithalten:
· Sitzungen der Gemeindevertretung bekanntgeben
· Anträge und Unterlagen – soweit vorhanden- als Anlage beifügen
· Protokolle der Sitzungen ins Netz stellen ( die für die Öffentlichkeit zugänglich sind )
· Beschlüsse ins Netz stellen
· Sitzungen der Fachausschüsse bekanntgeben
· Anträge und Unterlagen – soweit vorhanden – als Anlage beifügen
· Protokolle der Sitzungen ins Netz stellen ( die für die Öffentlichkeit zugänglich sind )
Neben dieser lokalen Variante gibt es noch die Möglichkeit das Bürgerinformationsprogramm ALLRIS für das gesamte Amt zu nutzen. Es können dann alle Gemeinden des Amtes an dem Programm teilnehmen.
Der Kreis Segeberg, das Amt Trave- Land und die Stadt Bad Segeberg nutzen dieses Programm schon seit einiger Zeit.
Vorteile : Starke Verbesserung des Informationsflusses Verwaltung – Mandatsträger -Bürger .Verbesserung des Informationsflusses innerhalb der Verwaltung. Einsparungen nach Einarbeitung der Verwaltungskräfte zirka 10-20% an Verwaltungskosten - je nach Intensität der Nutzung.
Kosten, die dem Amt Leezen für die Nutzung von ALLRIS entstehen, können wie folgt veranschlagt werden.
Rechte und Nutzen des Programms ca.................................... 5.000 € ( einmalig)
Jährliche Pflege des Programms ca...........................................1.400 € ( jährlich )
Installation und Einweisung in das Programm ca........................4.000 € ( einmalig)
Die Gemeindevertretung sollte sich nicht den modernen Medien verschließen. Sondern diese nutzen, um unsere Bürger – insbesondere die Jugend - an die Gemeindearbeit heranzuführen. Nur wenn alle Möglichkeiten der Kommunikation zwischen Bürger und Gemeindevertretung genutzt werden, bin ich mir sicher, dass die „anwesende Öffentlichkeit“ sich nicht nur auf meine Person beschränkt.
Mit freundlichen Grüßen
Karl-Dieter Specht