Wege-Zweckverband (WZV) : Kundensprechstunde nur heiße Luft ?

Veröffentlicht auf von Karl-Dieter Specht

WZV  - Kundensprechstunde nur heiße Luft?

Es macht sich immer gut, wenn Firmen und Unternehmen in der örtlichen Presse für sich werben und durch entsprechende Leistungen ihren Anspruch auf Kundenfreundlichkeit auch nachhaltig untermauern. Wenn dann noch, wie in der SZ vom 22.08. 2009 geschehen, der Wegezweckverband (WZV) als „ öffentlicher Entsorger“ seine Kunden um Anregungen  und Kritik bittet, ist das schon bemerkenswert. Mehr noch: Der WZV- Chef Jens Kretschmer nimmt sich höchst persönlich Zeit für seine Kunden. Mit diesem Angebot dokumentiert der Verbandsvorsteher seine Nähe zu den Kunden und die Bereitschaft auf alle Fragen der Kunden persönlich einzugehen. Das setzt ein hohes Maß an Flexibilität und Offenheit voraus, auch alle Fragen der Kunden zu beantworten. Hier sehe ich noch erheblichen Nachholbedarf.

Im Rahmen der Diskussion um die Wirtschaftlichkeit von Photovoltaik - Anlagen – der WZV engagiert sich in diesem Bereich sehr –bat ich in einer Mail ( 24.06.2009) den Verbandsvorsteher mir Unterlagen der Wirtschaftlichkeitsberechnungen „seiner Anlage“ nebst aktuellem Stand zur Verfügung zu stellen . Darüber hinaus bat ich um Auskunft, welche Mieteinnahmen der WZV für seine Dachflächen generiert, die er dem Bürger-Photovoltaik - Park  zur Verfügung stellt. Bis heute sind meine an den Verbandsvorsteher gestellten Fragen nicht beantwortet worden. Deshalb werde ich das Angebot zur „privaten Audienz“ beim Verbandsvorsteher wahrnehmen, um im zweiten Anlauf Antworten auf meine Fragen zu erhalten. Ich kann nur empfehlen, dass viele Kunden diese Möglichkeit des persönlichen Gesprächs mit dem Verbandsvorsteher nutzen, um nicht nur zu loben, sondern auch sachliche Kritik vorzubringen. Denn Lob allein macht schläfrig- sachliche Kritik ist der Motor eines „kundenorientierten WZV“.

 

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