Bundesparteitag der CDU in Essen- da war was los!

Veröffentlicht auf von Karl-Dieter Specht

Bundesparteitag der CDU in Essen- da war was los!

Angela Merkel (ich) kam, sah und siegte(veni, vidi, vici). So kann man den CDU-Parteitag in Essen beschreiben, wenn da nicht das Wahlergebnis für Angelika Merkel wäre. Daran änderte auch der lang anhaltende Beifall nach ihrer Rede nichts.

Was ist los in dieser Partei?

Sie kann sich ganz einfach mit dem Kurs der Kanzlerin in der Flüchtlingspolitik nicht anfreunden. Deshalb auch ihr fast flehender Appell an die Mitglieder der CDU, sie im Wahlkampf zu unterstützen, da sie es alleine nicht schafft. Eine ehrliche Bitte, die auch beinhaltet:" Ich habe (teilweise) verstanden!“

Verstanden hat sie, dass die Mehrheit der deutschen Staatsbürger in einem christlich-demokratischen Staat friedlich leben will.

Verstanden hat sie, dass ein Wischi-Waschi in der Integrationspolitik diesem Ziel nicht dient.

Dieses Verstehen besteht darin, dass sie auf Druck der Basis ihre Zügel in der Flüchtlingspolitik weiter anzieht. Insbesondere umstritten ist die Abschiebung von abgelehnten Asylbewerbern in ihre Heimatländer .Das macht sich insbesondere an der Abschiebung von Afghanen fest. Grundlage der Abschiebung ist ein Anfang Oktober geschlossenes Abkommen zwischen der EU und Afghanistan zur Rückführung abgelehnter Asylbewerber- Diese sollen, so der Plan, in sichere Gebiete Afghanistans abgeschoben werden. Das wird von SPD/Grüne/Linke vehement bestritten und bekämpft.

Der Innenminister von Schleswig-Holstein hat sich schon mal in unmissverständlich zu Wort gemeldet und erklärt:“ Wir schieben keine Afghanen ab!“

Also habe ich mal Kontakt zu meinem Bruder aufgenommen, der seit Jahren in Afghanistan Schulen baut (siehe unter www afghanistanhilfe Paderborn.de.)

Der Verein ist auf Hilfe angewiesen. Sie können also spenden, wenn sie denn wollen.

Neue Westfälische: „Einsatz für Afghanistan“ Neuer Vorstand will Lebenswerk von Waltraut Schöler fortsetzen „Paderborn. Prominente Unterstützung für die Afghanistan Hilfe Paderborn: Nach dem Tod der langjährigen Vorsitzenden Waltraut Schöler vor fast genau einem Jahr, hat sich nun ein neues Vorstandsteam gefunden. Den Vorsitz hat Wolfgang Specht (65), bis zur Pensionierung im letzten Herbst Leiter der Paderborner Staatsanwaltschaft. Die Aufbauarbeit am Hindukusch kann also weiter gehen. Mit Wolfgang Specht arbeitet im neuen Vorstand weitere lokale Prominenz zusammen: Eva Kremliczek, Leiterin der Marienschule im Süden der Stadt und zuletzt Fraktionschefin der SPD im Stadtrat, ist Schriftführerin, Rechtsanwalt Klaus Striewe Schatzmeister „

Mein Bruder beklagt sich darüber, dass fast nur, wenn es um Afghanistan geht, die Aktionen der Taliban im Vordergrund stehen. Der Aufbau im Land selbst vollzieht sich fast immer unter Ausschluss der "veröffentlichten Berichterstattung" .. Denn davon zu berichten ist nicht spektakulär genug und bringt keine Auflagen.

Es gibt, so sein Eindruck, durchaus Gebiete, die als sicher gelten können.

Seine Meinung deckt sich im Wesentlichen mit der Meinung des Bundesinnenministers. Hier wird deutlich, dass Tatsachenfeststellungen in Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise schon lange nicht mehr bei allen Parteien gelten.

Politische Ansichten über die Entwicklung unserer Gesellschaft bestimmen mehr und mehr die Diskussion. Da kann man sich des Eindrucks, nicht erwehren, dass einige Politiker - gegen den Willen der Mehrheit - eine andere (vielfältige)Gesellschaft wollen.

Diese Vielfalt kann man in einigen Großstädten erleben wie: Berlin, Hamburg, Köln, Duisburg usw. Dazu sollten sie sich denn auch klar bekennen. Die SPD/Grüne u. Linke müssen liefern. Die Wähler wollen entscheiden!

Erstmals auf dem Bundesparteitag trat als Redner der neu gewählte Landesvorsitzende der CDU, Danil Günther. vors Mikrophon. Und was er zu sagen hatte lässt aufhorchen. Selbstbewusst präsentierte er sich schon mal als zukünftiger Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein. Er will, so seine Aussage, nach einer Regierungsübernahme den Investitionsstau im Land auflösen. Wie er das finanzieren will – dazu kein Wort! Wie er angesichts der schwierigen Haushaltslage des Landes die Empfehlungen des Landesrechnungshofes umsetzen will – ebenfalls kein Wort!

Zu guter Letzt wies er noch auf die erfolgreiche Regierungszeit von Harry Carstensen hin, die er fortsetzen wolle. Dabei vergaß er wissentlich, dass das Schuldenmachen auch zum Regierungsstil von Harry Carstensen gehörte.

Danil Günther muss ebenfalls liefern, wenn er denn ernst genommen werden will. Auch hier wollen die Wähler entscheiden.

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