Die Parteien in Schleswig-bereiten sich auf die Landtagswahl 2017 vor

Veröffentlicht auf von Karl-Dieter Specht

Die Parteien in Schleswig-bereiten sich auf die Landtagswahl 2017 vor

Nach für nach kommen die Parteien mit ihren Wahlprogrammen (Entwürfen) aus der Deckung. Angefeuert durch mehr oder weniger gute Umfragen geben sie ihr Bestes. Alle wollen mehr. Mehr Bildung, mehr für die Infrastruktur tun, mehr für den Verkehr tun , eine bessere Energiepolitik, mehr für Sicherheit tun u. u. u. Nach dem Motto: „Wer bietet mehr!“

Das alles kostet Geld-viel Geld!

Sie wollen das Geld der Steuerzahler nur so raushauen, was sie nicht haben. An`s Sparen denkt keiner. Nach mir die Sintflut- ist die Devise! Man will ja schließlich mit Maßhalten, was ja durchaus nötig wäre, seinen vermeintlichen Wahlerfolg nicht infrage stellen.

Es geht schließlich geht es um`s Gewinnen und nicht um`s Sparen! Da fragt man sich natürlich, wie dumm halten die Politiker das Wahlvolk. Glauben sie wirklich, dass die Bürger den Realitätssinn verloren haben und den Bauernfängern (Politikern) auf den Leim gehen?

Ich kann mir das nicht vorstellen. Jeder weiß, oder sollte es wissen, dass man nicht mehr ausgeben kann, als man einnimmt. Diese Binsenweisheit scheinen die Politiker völlig auszublenden. Nicht umsonst ist die Schuldenlast des Landes so dramatisch gestiegen.

Ein altes Sprichwort sagt: Spare in der Zeit, dann hast du in der Not!“

Ein weiteres finanzielles Desaster für das Land wirft sein Schatten voraus! Die HSH-Nordbank, so hört man, muss die Bürgschaften der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein voll in Anspruch nehmen. D.h. die Bürger des Landes bleiben auf weiteren „Milliarden Schulden“ sitzen – und nicht die Politiker, die am „Schuldenmachen“ noch verdienen!

Ob es mit der guten Wirtschaftskonjunktur so weitergeht; steht ebenfalls in den Sternen geschrieben.

Donald Trump lässt schon mal grüßen.

Auch die Entwicklung in Frankreich, nach der nächsten Präsidentschaftswahl, ist ungewiss. Protektionistische Maßnahmen anderer Länder kommen hinzu. Das alles zusammen kann zur Eintrübung der Konjunkturaussichten in Deutschland führen.

Auf dieses“worst case szenario“ sind die Politiker nicht vorbereitet! Das wollen sie auch gar nicht, das stört nur ihren Wahlkampf! Man will schließlich gewinnen!

Kommentiere diesen Post