Holland in Not - Sozialer Wohnungsbau in Schleswig-Holstein!

Veröffentlicht auf von Karl-Dieter Specht

Holland in Not - Sozialer Wohnungsbau in Schleswig-Holstein!

Da schlagen SPD-Bürgermeister Alarm. Die SPD Landesregierung tut zu wenig für den sozialen Wohnungsbau. Hat die Landesregierung versagt? Anzunehmen ist das, wenn man den Bürgermeister-Genossen Glauben schenken darf.

Denn sie beklagen den Mangel an sozialem Wohnungsbau im Land. Das ist nicht verwunderlich. Seit Jahren wird der soziale Wohnungsbau im Land zurückgefahren. Mehr noch! Man verkaufte das Tafelsilber (Sozialwohnungen), an Finanzhaie mit unabsehbaren Folgen für die Mieter. In den 70`er Jahren waren es noch 220.000 Wohnungen.

Heute gibt es nur noch 50.000 Sozialwohnungen für arme Leute, die oft von Besserverdiener belegt sind Dieser Negativ-Trend macht deutlich, dass die Anstrengungen der Landesregierung nicht mehr als der bekannte Tropfen auf den heißen Stein sind.

Und noch eins haben die Bürgermeister ausgemacht. Die Umlandgemeinden verweigern den sozialen Wohnungsbau in ihrem Hoheitsbereich. Man kann nicht nur in den Gemeinden Blankensese- Strukturen aufbauen, so die Bürgermeister. Man will den sozialen Wohnungsbau in Fläche tragen. Dabei soll die Landesregierung gesetzgeberisch und finanziell mithelfen.

Leider wird mit dem Begriff sozial benachteiligt oft auch verbunden, dass diese Bevölkerungsgruppe schwer in die Stadt.- Dorfgemeinschaft einzubinden ist.

Das hat auch die Bundesregierung erkannt und stellt 800Mill€ zur Verfügung, damit Problemviertel nicht weiter abrutschen. Auch wenn das vielen nicht passt, diese Probleme anzusprechen, müssen sie jedoch gelöst werden.

Man darf diese durchaus bestehenden Probleme nicht in der Fläche abladen. D.h. es muss in der Fläche ein gesundes Verhältnis Einwohnerzahl zu Sozialwohnungen geben. Ferner muss den Gemeinden in der Fläche ein Mitspracherecht bei der Belegung von Sozialwohnungen eingeräumt werden.

 

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